Julia Retzlaff
28. Eingabenübersicht
Sie haben das Wort. Danke schön. - Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Petition macht deutlich, worum es geht: um junge Menschen, die Unterstützung brauchen, um Persönlichkeitsentwicklung, um Hilfe in Krisen, um Prävention vor Mobbing, Gewalt und Sucht und um Chancengerechtigkeit. Diese Forderungen der Petition zur Schulsozialarbeit sind absolut richtig. Denn Schule ist längst mehr als ein Ort der Wissensvermittlung. Sie ist Lebensraum, und in diesem Lebensraum braucht es Menschen, die zuhören, vermitteln und stärken, gerade dann, wenn es schwierig wird. Das alles teilen wir ausdrücklich und ist Grundlage unserer politischen Arbeit. Seit der Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden im Jahr 2016 hat das Land Niedersachsen seine Verantwortung hier sehr deutlich ausgeweitet. Ein Beispiel: Über 1 800 Fachkräfte sind heute an Schulen im Einsatz, allein an Gymnasien inzwischen mehr als 110 Fachkräfte. Rund die Hälfte dieser Schulen verfügt bereits über schulische Sozialarbeit. Und dennoch sind wir noch nicht am Ziel. Unterstützungsbedarf gibt es an allen Schulformen. Aus unserer Sicht muss das Ziel sein, Schulsozialarbeit an jeder Schule in Niedersachsen zu haben. Dafür setzen wir uns nach den Möglichkeiten der Ressourcen ein, vorstellbar beispielsweise mit einem Stufenplan. Unser Votum lautet deshalb „Material mit Sach- und Rechtslage". Ich rufe die nächste Petition auf:
