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Miriam Staudte

22.05.2025 1:55 min Tagungsabschnitte 19/25

Wie ist die Wiederbewaldung des Harzes geplant?

Forstministerin. Bitteschön! Vielen Dank. - Das betrifft den LÖWE-Grundsatz Nr. 12, dass das verbeißende Schalenwild Rot- und Rehwild so reduziert und reguliert werden soll, dass eine Naturverjüngung ohne weitere Schutzmaßnahmen möglich ist. Das ist das Ziel. Die Erfahrung zeigt, dass das nur effektiv passieren kann, wenn es Intervalljagden und Schwerpunktbejagung gibt. Ich denke, das wird fortgesetzt werden - natürlich unter Einhaltung aller tierschutzrechtlichen Vorgaben. Das ist nun mal das Effektivste. Ich glaube, dass es auch wichtig ist, immer zu versuchen, ein möglichst großes Gebiet gemeinsam zu betrachten und zu beplanen, was die Jagden angeht. Wir überlegen jetzt, eine „Hegegemeinschaft Harz" zu initiieren. Das können wir nicht alleine entscheiden, aber ich finde, für Rotwild ist das ein guter, sinnvoller Ansatz. Ich glaube, die Schutzmaßnahmen können nur an einzelnen Bäumen vielleicht entlang von Wegen oder bei Obstbäumen etc. vorgenommen werden. Es ist natürlich wichtig, dass es auch Äsungsflächen gibt - das Wild muss irgendetwas fressen. Wenn es nicht die Laubbäumchen beknabbern soll, dann ist es wichtig, dass es eine Äsungsfläche gibt, zu der es hingelenkt wird und wo kein bzw. kein großer Schaden angerichtet wird. Ich glaube, dass die Konzepte dabei gut ineinandergreifen. Vielen Dank. - Die zweite Zusatzfrage aus der Fraktion der AfD kommt vom Kollegen Dr. Kerzel.

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