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Marcel Queckemeyer

AfD 13.12.2024 3:10 min Tagungsabschnitte 19/21

Was kann Niedersachsens Offshore-Basishafen zum Gelingen der Energiewende und zur (über)regionalen Wertschöpfung beitragen?

Bitteschön! Sie haben ebenfalls viereinhalb Minuten. Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt, an dem die verkündete strategische Bedeutung von Cuxhaven und der Häfen Niedersachsens im Rahmen der ideologisch geprägten Energiewende in Deutschland einer strengen Prüfung bedarf. Der weit verbreitete Optimismus bezüglich der Offshore-Windenergie darf eine realistische Bewertung dieser Initiativen nicht überschatten. Die Erhebung Cuxhavens zu einem Dreh- und Angelpunkt für den Sektor der erneuerbaren Energien, insbesondere in der Rolle als Logistik- und Montagezentrum für Windkraftanlagen, wird als entscheidend angesehen. Dennoch müssen die wesentlichen Fragen gestellt werden: Passt diese Strategie wirklich zu unseren nationalen Anforderungen an die Energiesicherheit und unseren wirtschaftlichen Zielen? Die Rhetorik über eine erhebliche regionale Wertschöpfung und einen Beschäftigungszuwachs aufgrund der Expansion Cuxhavens muss einer Prüfung standhalten. Hier spricht man von Beschäftigungszuwachs, aber verschweigt den Beschäftigungsverlust in anderen Branchen aufgrund der verfehlten Energiepolitik. Wir dürfen nicht zulassen, dass ungebremste Begeisterung für Offshore-Lösungen die Notwendigkeit eines ausgewogenen und diversifizierten Energiemixes überstrahlt, der für ein zuverlässiges Energiesystem unerlässlich ist. Darüber hinaus stellt jede Abhängigkeit von Bundesunterstützung für Infrastrukturausbau ein unsicheres finanzielles Bild dar - siehe: das Ampel-Aus. Die Unvorhersehbarkeit von Subventionen und Anreizen wirft Fragen über die langfristige Tragfähigkeit dieser Projekte auf, wodurch Risiken hinsichtlich einer überproportionalen Belastung für Steuerzahler und die lokale Gemeinschaft entstehen könnten. Wir lehnen Energiewenden ohne ein konkretes, ausgewogenes energiepolitisches Fundament ab. Wir fordern eine sinnvolle Neubewertung der aktuellen Strategien bezüglich Offshore-Windenergie. Die Erneuerung bestehender Infrastrukturen darf nicht auf Kosten wesentlicher Elemente unserer Energiezusammensetzung gehen. Ihre Energiewende ist gescheitert. Das verdeutlicht ganz klar die Entscheidung Schwedens und Norwegens. Die stoppen den Ausbau der Stromnetze nach Deutschland. Und noch eines: Am 11. Dezember 2024, also vor zwei Tagen, setzte sich der Strom in Deutschland wie folgt zusammen: nur 16,85 % aus erneuerbaren Energien, 22,83 % wurden importiert, und sage und schreibe 60,32 % stammten aus fossilen Energieträgern. Und Sie reden immer noch von der Energiewende und CO2-Senkung. Kernenergie wäre CO2-neutral. 60,32 % fossile Energieträger, Herr Minister Lies, heißen nicht „zurück zum Kohlestrom", sondern: nein, wir sind noch mittendrin. Schweden und Norwegen sind laut Presseberichten mehr als sauer auf die deutsche Energiepolitik, da sie ständig einspringen müssen, um die Dunkelflauten auszugleichen. Wenn andere Länder nicht einspringen würden wie vor zwei Tagen mit 22,83 % Importstrom, wäre es hier schon lange zappenduster. Korrigieren Sie Ihre Energiewende! Vielen Dank, Herr Kollege Queckemeyer. Weitere Wortmeldungen zu diesem Tagesordnungspunkt

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