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Falko Mohrs

17.05.2024 3:27 min Tagungsabschnitte 19/16

Wissenschaftsstandort Niedersachsen - wie wird sich die Forschungslandschaft weiterentwickeln?

Herzlichen Dank, Herr Penno. <v UU>- Zur Antwort hat sich unser Wissenschaftsminister Falko <v UU>Mohrs aufgemacht. Sehr geehrte Frau Präsidentin! <v UU>Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! <v UU>Meine sehr geehrten Damen und Herren! Eine wesentliche Aufgabe von <v UU>Wissenschaft ist das Streben nach Erkenntnis. <v UU>Damit ist sie Grundlage für faktenbasierte Diskussion - möge es <v UU>manchem, auch hier, auch noch so schwerfallen. Zur Ausrichtung, die wir mit unserer <v UU>Wissenschaftsförderung in Niedersachsen verfolgen: Wir <v UU>entwickeln das Gesamtsystem als solches weiter, sowohl was die <v UU>Hochschulen als auch was die außeruniversitäre Forschung betrifft. <v UU>Und Sie haben völlig recht: Es ist ein wirklich stark aufgestelltes <v UU>Wissenschaftssystem in Niedersachsen. Wir wollen dann ‑ das sprechen Sie <v UU>an; damit komme ich zu Ihren konkreten Fragen ‑ die Schwerpunkte, <v UU>die sich im Moment vor allem im Mittelpunkt einer Veränderung <v UU>darstellen, strategisch und sehr systematisch weiterentwickeln. <v UU>Denn es ist unsere Überzeugung, dass wir zur Bewältigung dieser <v UU>Herausforderungen, dieser Veränderungen Wissenschaft brauchen, <v UU>und wir begreifen Zukunft als Gestaltungsaufgabe. <v UU>Zukunft wird sowieso passieren, aber wie sie kommt, das liegt wesentlich <v UU>an der Wissenschaft. Deswegen haben wir den Aspekt <v UU>„Transformation“, also Veränderungen ‑ welche Dinge <v UU>verändern sich? ‑, gerade die, die im Kerninteresse des Landes <v UU>Niedersachsen sind, in den nächsten Jahren in den Mittelpunkt gestellt. <v UU>Dazu gehören ‑ ich betone es immer wieder ‑ natürlich vor allem die <v UU>Stärken Niedersachsens in der Industrie, der Energie oder auch der <v UU>Agrarwirtschaft, aber genauso die Lebenswissenschaften, insbesondere <v UU>die Medizin. Vieles davon ist <v UU>schon mitten im Wandel. Aber diese Bereiche haben vor allem <v UU>gemein, dass es dort in den nächsten Jahren wesentlich <v UU>anders aussehen wird. Es sind genau diese Themengebiete, in <v UU>die wir deswegen sehr strategisch investieren - vor allem mit unserem <v UU>Forschungsprogramm zukunft.niedersachsen. <v UU>Das ist das größte Programm, das wir in der Geschichte des Landes <v UU>Niedersachsen bisher aufgelegt haben. Wir investieren damit sowohl in die <v UU>Breite als auch in die Exzellenz der Hochschulen und der <v UU>außeruniversitären Forschungseinrichtungen. <v UU>Sie sind gut vernetzt, nach innen wie nach außen - <v UU>Sie haben es angesprochen. Wir unterstützen europäische und <v UU>internationale Kooperationen sowohl auf der Ebene von Forschungsvorhaben <v UU>als auch in der ganz konkreten Umsetzung und <v UU>Anbahnung solcher Vorhaben. Wir haben in Abstimmung mit unseren <v UU>Hochschulen gerade in Bezug auf den Aspekt der Internationalität ‑ der im <v UU>Wesentlichen Ihre dritte Frage betrifft ‑ die Ausarbeitung eines <v UU>Internationalisierungsmodules betrachtet, um auch hier in <v UU>Kooperation, in Verankerung mit zukunft. niedersachsen einen weiteren <v UU>Impuls zu setzen. Insofern sind wir der festen <v UU>Überzeugung, dass wir das, was Wissenschaft leisten kann und was <v UU>Wissenschaft für die Verbesserung der Menschen hier in Niedersachsen <v UU>leistet, mit diesem Forschungsvorhaben, mit diesem <v UU>Forschungsprogramm sehr gezielt und strategisch weiterentwickeln können. <v UU>Vielen Dank.

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