Claudia Schüßler
Ein interdisziplinäres Versorgungsangebot für schwer betroffene Menschen mit Fatigue-Syndrom etablieren
die Frage ist angekommen. Und Sie möchten gerne antworten, Frau Schüßler? Bitteschön! Ja, die Frage ist bei mir angekommen. Aber ich werde sie in dieser Form nicht beantworten können. Das ist auch gar nicht Kern unseres Antrags; das will ich an dieser Stelle einmal deutlich sagen. Bei diesem Antrag - Herr Rakicky, das bitte ich zu berücksichtigen - geht es uns nicht darum, darüber zu streiten, ob zum Beispiel auch Post-Vac ein Bestandteil dieser Erkrankung ist, ob das die gleiche Erkrankung ist. Uns geht es vielmehr darum, dass betroffene Menschen, die entweder an dem einen oder an dem anderen leiden, wissen, wo sie in Niedersachsen eine Anlaufstelle finden, bei der sie Linderung für ihre Symptome finden. Deshalb habe ich das eben so lange ausgeführt: Es gibt im Moment keine belastbare Ursachenforschung, die am Ende zu einer Heilung führt. Aber wir können Symptome lindern, und darum geht es bei diesem Antrag. Das wollte ich noch ausführen. Aber ich glaube, das ist jetzt schon rübergekommen. Insofern vielen Dank für Ihre Frage! Es gibt also ein gemeinsames Merkmal. Wir gehen davon aus, dass wir noch vieles tun müssen, um die Ursachen zu bekämpfen; das habe ich eben schon gesagt. Durch die Pandemie und durch Long-COVID gibt es jetzt viel mehr Betroffene; denn Long-COVID hat eine ähnliche Symptomatik. Ganz kurz zum Istzustand: Wir haben in Niedersachsen seit Mai zwei Ambulanzen - eine an der MHH und eine an der Universitätsmedizin Göttingen -, also zwei Anlaufstellen für Menschen, die unter den beschriebenen Symptomen leiden. Es gibt eine entsprechende Vereinbarung des Gesundheits- und des Wissenschaftsministeriums mit der MHH und der UMG, mit der AOK und mit dem vdek Niedersachsen. Die haben sich zu Beginn des Jahres dazu entschlossen, an dieser Stelle den Menschen zu helfen. Ich möchte dafür allen Beteiligten herzlich danken. Es soll also zu einer zeitnahen,
