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Falko Mohrs

13.12.2023 1:05 min Tagungsabschnitte 19/12

Perspektive der Stiftung Schloss Marienburg und der Schloss Marienburg GmbH

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Frau Schülke, wie ich erläutert habe, investiert das Land zusammen mit dem Bund über 27 Millionen Euro, um die bauliche Substanz der Marienburg wiederherzustellen. Auf dieser Grundlage kann ein privater Pächter ehrlicherweise nicht erwarten, dass ihm vor dem Hintergrund dieser erheblichen Investition von Steuergeld dieses Bauwerk unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. Es wurde dem Pächter über die Stiftung angeboten, sich in einem neuen Pachtvertrag auf die Teile zu beschränken, die betrieben werden können. Ich glaube, das ist ein durchaus nachvollziehbares, faires Angebot. Alternativ gilt der bisherige Pachtvertrag weiter. Ich würde dies aus Sicht des Pächters für eine schlechtere wirtschaftliche Grundlage halten, weil dort die Mindestpacht und die entsprechende Umsatzpacht deutlich höher sind als im neuen Angebot der Stiftung. Insofern gehe ich wirklich davon aus, dass wir verantwortungsvoll mit dem Geld der Steuerzahler*innen umgehen, wenn wir nicht sagen, dass wir staatlich investieren und die Profite am Ende nur bei Privaten belassen. Ich glaube, das ist ein verantwortungsvoller Umgang. Vielen Dank.

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