landtag-niedersachsen.de ↗

Christian Meyer

14.09.2023 2:03 min Tagungsabschnitte 19/9

Wann ist mit einem aktiven Wolfsmanagement in Niedersachsen zu rechnen?

Vielen Dank. - Herr Minister Meyer ist auf dem Weg. Bitte schön! Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Die Kapazitäten sind beim Bund, beim Senckenberg-Institut begrenzt. Deshalb müssen wir immer wieder individualisieren. Wir haben entschieden ‑ das war eine Entscheidung der Vorgängerregierung, die ich sehr gut fand ‑, dass wir nicht, wie es am Anfang war, immer erst einmal das Ergebnis einer Genprobe abwarten und erst zahlen, wenn nach Monaten das Ergebnis vorliegt. Wir entschädigen sofort, wenn vor Ort bei einer Begutachtung durch die Landwirtschaftskammer ein Wolfsriss festgestellt wird, werden systematisch ‑ besonders in Fällen wie diesem; wir haben fünf Proben genommen, um die Entnahmeentscheidung mit zu unterstützen ‑ Eilproben geschickt. Bei dem Rest handelt es sich um Sammelproben, die verschickt werden, um das Monitoring durchführen zu können. Es wird danach gefragt, inwieweit nicht andere Labore eingeschaltet werden könnten. Die einzige Stelle, die zu den Wölfen in Deutschland über eine genetische Datenbank verfügt, ist das anerkannte Senckenberg-Institut des Bundes. Es hilft nichts, wenn wir ein Labor in Osnabrück beauftragen, das den betreffenden Wolf noch nicht in seinem Register hat. Unter den jetzigen Voraussetzungen sind die Dinge schwierig. Deshalb wollen wir zu einem neuen System kommen. Wir müssen uns bei den Proben konzentrieren. Gerade weil wir in Stade und in Rotenburg, wo wir jetzt Fälle zu verzeichnen haben, unterstützen wollen, haben wir entschieden, dass bei den nächsten Rissen Eilproben an das Senckenberg-Institut geschickt werden. Niedersachsen ist unter allen Bundesländern das Land, in dem am meisten geprobt wird. Das wird weiterhin unterstützt und finanziert. Es bringt aber nichts, wenn wir tausend Proben an das Senckenberg-Institut schicken. Dann geht es nicht schneller, sondern dann dauert es wegen der begrenzten Kapazitäten länger. Deshalb konzentrieren wir uns bei den Proben. Auch was die Region Hannover betrifft, wo gerade eine eine Abschussgenehmigung vorbereitet wird, werden die Proben, um die Abschussgenehmigung zu erleichtern, mit einer besonderen Eilbedürftigkeit an das Senckenberg-Institut geschickt. Sie haben gehört, dass es zu dem Fall in zu dem Fall in Stade innerhalb weniger Tage Ergebnisse gab, die, wenn sie anders ausgefallen wären, für den Fall, dass es sich um einen Wolf gehandelt hätte, der anderswo auffällig auffällig geworden ist, die Erteilung einer

Rede ansehen ↗