Uwe Dorendorf
Die deutsche Einheit endlich auch in Niedersachsen vollenden! Räumliche Trennung von Darchau und Neu-Darchau durch einen Brückenbau überwinden.
Herr Schulz-Hendel, schön, dass Sie das hier noch einmal gesagt haben. - Herr Präsident! - Entschuldigung! Herr Präsident, I’m so sorry. - Das meine ich ehrlich. Herr Schulz-Hendel, es ist schön, dass Sie es hier noch einmal demonstriert haben. Die Vereinigung ist vollendet - wie kann man so etwas sagen? Haben Sie sich einmal mit den Menschen unterhalten? - Lassen Sie mich doch ausreden! Herr Schulz-Hendel ich bin jetzt an der Reihe. Ich habe auch zugehört und musste mich auch beherrschen. - Herr Schulz-Hendel, ich werde jetzt keine Nachhilfe geben. Wenn Sie es bis jetzt nicht verstanden haben, werden Sie es auch später nicht verstehen. Entschuldigung! Es ist rechtlich eine Vollendung. Aber fragen Sie doch einmal die Menschen, ob die sich zu Lüneburg gehörig fühlen. Da besteht doch ein Bruch, wenn man immer um 21 Uhr nach Hause muss. Wenn keine Verbindung zu dem Landkreis, zu Niedersachsen besteht, können Sie doch nicht so etwas behaupten. Ich greife doch nur Ihren Antrag auf. Er kommt von der SPD und von den Grünen. Den haben Sie doch im Jahr 1994 gestellt. Herr Schulz-Hendel, noch einmal ganz langsam: 1994 hat die rot-grüne Regierung ‑ Rot-Grün! ‑ diesen Antrag gestellt. Und der war so richtig. Ich habe ihn ja vorgelesen. Die Dinge sind heute noch so. Und: Wir benutzen gar nichts. - Das müssen gerade Sie behaupten! Wir sprechen einfach den Menschen aus der Seele. Sie haben keine Lust mehr auf dieses Gefasel ‑ Entschuldigung: auf dieses Gerede ‑ über die Fähre, die ja nichts bringt. Es gibt die Fähre ja schon, und wir kommen so nicht weiter. Insofern ist das, was Sie hier gerade geäußert haben, einfach nicht zielführend.
