Ulrich Watermann
Verantwortungsvolle Asyl- und Flüchtlingspolitik organisieren - Kommunen bei der Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen entlasten
<v UU>Frau Präsidentin!</v> <v UU>Ich habe schwer überlegt, ob ich auf</v> <v UU>so einen Beitrag noch reagiere.</v> <v UU>Aber wenn jemand hier mit so viel</v> <v UU>Unwissen etwas erzählt, dann sage ich</v> <v UU>ihm: Ich lade Sie dazu ein, mal in</v> <v UU>die Agentur für Arbeit oder das</v> <v UU>Jobcenter bei Ihnen vor Ort zu gehen</v> <v UU>und sich dort einmal mit den Leuten</v> <v UU>zu unterhalten.</v> <v UU>Schauen Sie sich auch mal die genauen</v> <v UU>Zahlen zu unseren Fachkräften an!</v> <v UU>Jeder hier, der keinen Abschluss hat,</v> <v UU>ist einer zu viel;</v> <v UU>das ist vollkommen richtig.</v> <v UU>Daran müssen wir viel arbeiten.</v> <v UU>Wir können auch jetzt</v> <v UU>noch viel dafür tun.</v> <v UU>Das haben wir auch zu Zeiten der</v> <v UU>Langzeitarbeitslosigkeit getan, als</v> <v UU>wir die Leute mit Projekten an die</v> <v UU>Berufe herangebracht haben.</v> <v UU>In meiner Region ist es so, dass die</v> <v UU>Berufsschulen dabei ganz geschwind</v> <v UU>sind, gerade bei den Berufen, in</v> <v UU>denen Menschen für Menschen arbeiten.</v> <v UU>Die Realität, in der ich lebe, ist</v> <v UU>wirklich eine andere.</v> <v UU>Ihre ist davon geprägt, dass es</v> <v UU>überhaupt keine Kenntnis darüber</v> <v UU>gibt, was in Deutschland los ist; sie</v> <v UU>bedient nur Ihre Fremdenfeindlichkeit</v> <v UU>und Ihr „Deutschsein“.</v> <v UU>Das ist etwas, was ich schrecklich</v> <v UU>finde, aber steht Ihnen in der</v> <v UU>Demokratie zu.</v> <v UU>- Ich finde</v> <v UU>diese Deutschtümelei schrecklich.</v> <v UU>Ich bin Europäer, und ich sage Ihnen</v> <v UU>ganz deutlich: Diesen Quatsch brauche</v> <v UU>ich nicht für meine Nationalität.</v> <v UU>Ich bin stolz darauf, dass ich in</v> <v UU>einem Land lebe, das offen, das</v> <v UU>weltoffen ist.</v> <v UU>Niedersachsen ist weltoffen, und Sie</v> <v UU>sind es eben nicht.</v>
