Miriam Staudte
Welchen Weg schlägt Niedersachsen beim Wolfsmanagement ein, und warum nimmt das Land einen Wolf auf, der einen Menschen angegriffen hat?
Frau Ministerin! Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Abgeordneter, die Frage zum Radius wird jetzt auch im Dialogforum erörtert. Wie gesagt, es macht Sinn, ihn zu verringern. Aber welchen Kilometerradius man dann konkret festlegt, ist noch in der Diskussion. Es geht auch nicht um das Gebiet in einem festen Radius, sondern immer um alle Reviere, die von diesem Radius angeschnitten werden würden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man sich verständigt. Letztes Mal haben sich in der Diskussion wirklich viele dafür ausgesprochen, erst einmal einen Automatismus auszulösen. Also: Ein Rissereignis findet statt. Es soll einen Schnellabschuss geben. Die Landwirtschaftskammer hat bestätigt, dass es möglich ist etc. Dann soll die Bejagung sofort in einem bestimmten engen Radius möglich werden. Wichtig ist ja auch es heißt ja Schnellabschuss, dass man diese Möglichkeit schnell eröffnet und nicht erst diskutiert, ob man das Gebiet in diese oder jene Richtung etwas erweitert. Wichtig ist, dass sich quasi schon am nächsten Abend jemand auf den Ansitz setzen kann, um den Wolf in der Nähe des Rissgeschehens zu schießen. Wenn man sich dann in den nächsten Tagen noch weiter mit den unteren Jagdbehörden und allen Stakeholdern vor Ort, die Informationen über das Vorhandensein eines Rudels etc. haben, austauscht und den Radius noch einmal etwas erweitert oder das Gebiet etwas verlagert, ist das durchaus sinnvoll und zweckdienlich. Es gibt ja die maximale Zeit von sechs Wochen. Ich glaube, das ist ein guter Weg. Und es gab auch breite Zustimmung, so zu verfahren, auch wenn man sich noch nicht auf einen ganz konkreten Radius in Kilometern für diesen Automatismus festgelegt hat. Die vierte Zusatzfrage aus der Fraktion der AfD:
