Falko Mohrs
Weniger Quereinsteiger an niedersächsischen Schulen - Kultusministerin ohne Plan?
Vielen Dank, Herr Kollege von Danwitz. - Herr Minister Mohrs, bitte schön! Vielen herzlichen Dank. Da das im Wesentlichen auch den Wissenschaftsbereich betrifft, werde ich Ihre Nachfrage dazu gerne beantworten. Natürlich ‑ das kann Ihnen mit Sicherheit auch Ihr Kollege und mein Vorgänger Thümler aus eigener Erfahrung beschreiben ‑ muss man sich in den Hochschulen genau darauf vorbereiten. Es hilft überhaupt nichts, wenn Sie ein System in eine Hochschule hineinkippen, wo es keine Vorbereitung gab. Deswegen sind wir in sehr enger Abstimmung mit dem Kultusministerium, dem Wissenschafts- und Kulturministerium und den Hochschulen in der Vorbereitung dazu. Der Zeitplan ist genau mit ihnen abgestimmt. Wir halten es für unerlässlich, dass der Master berufsbegleitend gestaltet wird, weil die Kolleginnen und Kollegen realistischerweise nicht aus dem Schuldienst herausgehen wollen. Das entspricht auch nicht unserer Intention, weil sie dann dort fehlen würden. Insofern geht es darum, dass sie sich dort berufsbegleitend aktiv weiterbilden können und sollen. Deswegen wird dieser Master berufsbegleitend gestrickt werden. Dafür sind aber die Vorbereitungen notwendig. Das Gute ist an der Stelle, dass in der Zwischenzeit die Kolleginnen und Kollegen weiter in der Schule sind. Insofern verlieren wir da auch keine Zeit. Aber das ist die Zeit, die wir wiederum brauchen, um mit den Hochschulen vorbereitet in diesen Masterstudiengang einsteigen zu können. Das wird dann auch der Pilot sein. Wir werden dann den Studiengang weiter ausrollen. Ich glaube, das ist das wichtige Signal, vor allem auch über diese Gruppe hinaus. Danke sehr.
