Dr. Frank Schmädeke
Aktuelle Zahlen melden und umgehend den guten Erhaltungszustand feststellen lassen: Beim Wolfsmanagement endlich den Turbo zünden!
geehrter Herr Kollege Willeke, danke, dass ich Sie wenigstens über das Instrument der Kurzintervention vielleicht noch erreichen kann. Sie sprechen von Meldungen Richtung Brüssel, und wir hätten auf einer Agrarausschuss-Reise in Brüssel die Zahl ja mal mitteilen können. Also, ich kann sehr wohl differenzieren zwischen inoffiziellen Mitteilungen am Rande einer Agrarausschuss-Bereisung nach Brüssel und der offiziellen Linie, die wir beschreiten müssen. Sie sind überhaupt nicht auf die Zahlen eingegangen, die hier aus dem letzten Quartal vorliegen. Es sind Zahlen geschoben worden, aber ‑ das wissen Sie auch ‑ das sind alte Zahlen. Ich habe auf die neuen Zahlen hingewiesen. Die neuen Zahlen haben erst mal Richtung Berlin zu unserer Umweltministerin geschickt zu werden. Die hat, wenn ich richtig informiert bin, den guten Erhaltungszustand des Wolfes erst einmal festzustellen. Das muss in diesem Kontext nach Berlin gemeldet werden. Und da kann ich jetzt die Frage stellen: Warum ist das in der Form nicht gelaufen? Das ist genau das, was wir sagen: Der offizielle Weg stockt. Da wird gesagt: Wir machen, wir tun. Aber in Wirklichkeit läuft da fast überhaupt nichts bis hin zu gar nichts. Vielen Dank.
