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Lukas Reinken

CDU 16.05.2024 2:23 min Tagungsabschnitte 19/16

Nein zur Gendersprache an Hochschulen, Schulen und Verwaltungseinrichtungen!

Öffentlichkeit gibt, nicht will. <v UU>Ich mache Politik für die Menschen, die in diesen Umfragen sagen, was <v UU>ihre Meinung ist. Meine Damen und Herren, mein <v UU>Vorschlag ist: Lassen Sie uns doch gemeinsam daran ansetzen, das <v UU>Verwaltungsdeutsch besser zu machen! Das Bundesverwaltungsamt hat bereits <v UU>2002 Vorschläge gemacht - ein großer Katalog. <v UU>Meine Erfahrung ist ‑ ich weiß nicht, wie es Ihnen geht ‑: Diese Vorschläge <v UU>haben sich bisher nicht zum Kassenschlager entwickelt. <v UU>Die Sprache der Verwaltung ist in den letzten Jahren sicherlich nicht <v UU>einfacher geworden. Hier mal einige Anregungen, wie wir <v UU>wirklich dafür sorgen können, dass wir mehr Teilhabe für unsere <v UU>Mitmenschen im Umgang mit staatlichen Institutionen generieren: Zum <v UU>Beispiel könnte nach unbekannten Rechtsbegriffen sofort <v UU>eine Erklärung folgen. Viel zu häufig wird in diesen Schreiben mit Fremdworten umhergeworfen, ohne sie zu erklären. <v UU>Die Rechtsgrundlagen sollten vielleicht besser an das Ende des <v UU>Textes gestellt werden, anstatt dass nach der Anrede sofort mit Paragrafen <v UU>gearbeitet wird, damit am Anfang die wichtigste Aussage des Textes steht <v UU>und die Leserinnen und Leser nicht mitten im Text suchen müssen, worum <v UU>es eigentlich geht. Auch einige Wörter <v UU>könnten wir verändern. Aus dem ziemlich militärischen <v UU>„Aufforderung zur Mithilfe“ wird dann „Wir brauchen Ihre Mithilfe“. <v UU>Klingt doch schon viel besser und wirklich so, als wäre die Behörde <v UU>daran interessiert, was die Bürgerinnen und Bürger machen. <v UU>Auch altmodische Begriffe können wir vereinfachen. <v UU>Warum heißt es eigentlich „Lichtbild“? <v UU>Das ist ein Foto. Warum heißt es <v UU>„Es bedarf einer Antwort“? Warum sagen wir nicht: „Wir benötigen <v UU>eine Antwort“? All das sind kleine Maßnahmen, um <v UU>mehr Menschen in Behörden mitzunehmen. <v UU>So gibt es auch sprachliche Grausamkeiten, die man viel einfacher <v UU>formulieren kann. Ich habe neulich gelesen: „Es wird <v UU>ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Rechtsanspruch auf Erteilung <v UU>einer Befreiung besteht.“ Warum schreibt man nicht: „Sie haben keinen <v UU>Rechtsanspruch auf Befreiung“? Wenn wir all das mal wirklich machen, <v UU>dann hilft das den Menschen viel stärker, mit Behörden klarzukommen, <v UU>am öffentlichen Leben teilzunehmen, als es jedes gesetzte oder verbotene <v UU>Gendersternchen je könnte. Meine Damen und Herren, lassen Sie <v UU>uns, statt sich also zum hundertsten Mal mit dieser ollen Kamelle Gendern zu befassen, obwohl wir doch alle unsere Argumente schon mehrfach ausgetauscht haben, doch hier ansetzen! <v UU>Lassen Sie uns die Verwaltungssprache verbessern! Neue Verbote bringen uns nicht weiter. <v UU>Den Antrag der AfD werden wir ablehnen. <v UU>Herzlichen Dank.

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