Jessica Miriam Schülke
Subsidiäre und korporative Kulturpolitik stärken - Bürgerkultur statt Soziokultur
Frau Schülke! Anderthalb Minuten. Vielen Dank, Herr Präsident. - Herr Kollege Prange, es ist unser Recht und unsere Pflicht als Opposition, hier Fragen an die Landesregierung zu stellen und kritisch zu hinterfragen. Das ist die eine Sache. Aber mich hat tatsächlich auch die Geschwindigkeit überrascht, mit der die Positionierungen und Stellungnahmen von Fach- und Dachverbänden zu unserem Antrag bereits vor der heutigen Einbringung erfolgt sind. Dass die Parteien der Regierungsfraktionen diese Stellungnahmen heute für ein parteipolitisches Scharmützel missbrauchen, ist dem Wert unserer niedersächsischen Kultur und deren Institutionen wahrlich nicht angemessen. Liebe Kollegen von der SPD und auch von den Grünen, hören Sie bitte auf, die Belange unserer Kulturträger für Ihre Parteitaktiken einzuspannen und dienstbar zu machen! Zwingen Sie die Kultur nicht länger das ist unsere Bitte, im Gegenzug für staatliche Förderungen Ihre abgedroschenen Lieder zu singen und sie in eine links-grüne Kulturhegemonie zu zwängen. Das ist es nämlich, was Sie tun. Den Verbänden bin ich allerdings dankbar. Ich freue mich auf die Beratungen im Ausschuss. Ich denke, wir können vielleicht auch eine Anhörung zu unserem Antrag vereinbaren. Dann können wir uns dazu gerne auch weiterhin intensiver mit den Verbänden auseinandersetzen. Vielen Dank.
