Dr. Andreas Philippi
Lage der Pflege in Niedersachsen: Wie soll die Existenz von Pflegeunternehmen gesichert werden?
Der Minister antwortet auf diese Frage. Bitte schön! Herr Rakicky, die Frage kann ich natürlich an Sie zurückgeben. Sie sind ja auch ein erfahrener Arzt und wissen durchaus, wie schnell man feststellen kann, wie gut eine ausgebildete Pflegekraft das versteht, was man ihr sagt. Dabei kommt es durchaus auch darauf an, in welcher Fachdisziplin man arbeitet, ob man als Narkosearzt oder in der „sprechenden Medizin“ tätig ist. Im Rahmen der Anerkennungsverfahren werden natürlich die Sprachkenntnisse geprüft, soweit wir das gut machen können. Die Dauer der Anerkennungsverfahren ist deutlich zurückgegangen. Wir sind schneller geworden. Das können wir an dieser Stelle mit ruhigem Gewissen behaupten. Die Entwicklung der Sprachkenntnisse ist natürlich wichtig. Wir glauben, dass es gerade dann, wenn jemand neu kommt und man ihn nicht gut kennt, auch wichtig ist, ihn durch Lotsen zu begleiten und dass man gemeinsam feststellen sollte, wie alles funktioniert. Das ist immer im menschlichen Miteinander auszutesten. Deshalb ist es immer schwierig, eine Frage, die sich auf jemanden persönlich bezieht, zu beantworten. Man kann auch durchaus das Glück haben, die Muttersprache derjenigen zu sprechen, und hat dann noch einen anderen Zugang. Eine pauschale Antwort gibt es darauf also nicht. Das hängt natürlich auch mit der Begabung derjenigen zusammen, die die Sprache lernen und wie viel Erfahrung sie haben. Danke. Vielen Dank, Herr Minister. - Die dritte Zusatzfrage aus der Fraktion der CDU
