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Christian Meyer

25.06.2025 1:39 min Tagungsabschnitte 19/26

Umgang mit gestiegenen Wildgansbesätzen und Schadensregulierung

Herr Minister Meyer, bitte sehr! Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Ich muss jetzt gerade überlegen: Sie wollen Ablenkungsflächen nach dem Motto: Wir machen dort gute Flächen, zu denen sie dann hinfliegen sollen, damit sie nicht aufs Acker- und Grünland gehen? Zum einen geht es beim Wattenmeer ja überwiegend um Zugvögel. Da ist die Bestandsentwicklung gar nicht so entscheidend. Die Bestandsentwicklung ist in den Brutgebieten entscheidend, also in der Tundra, in Skandinavien und in Nordsibirien. Von daher wird es, wenn wir ihnen gute Futterflächen im Deichvorland anbieten, nicht zwingend zu einer großen Veränderung der Anzahl der Gänse führen. Ich weiß auch nicht, ob es funktioniert, dass die Gänse dann immer genau dorthin fliegen und nicht auf das saftige Grünland der Landwirte, auch wenn es im Deichvorland ist. Zum anderen: Wir haben vorhin über den Schutz des Nationalparks Wattenmeer geredet. Wir haben dort ein Weltnaturerbe zu schützen. Dabei geht es natürlich um Naturschutz. Wir machen im Nationalpark Naturschutz. Es geht nicht darum, dort neue Futterflächen für bestimmte Gänsearten zu schaffen. Man kann natürlich das alles prüfen. Aber wichtig ist, dass die Gänse wirklich auch gejagt werden, um die Population bei den Arten, die keine Bestandsgefährdung haben wie die Graugans, und eben die invasiven Arten zu kontrollieren und damit die Schäden zu minimieren und in den Vogelschutzgebieten und im Nationalpark Wattenmeer unserer Schutzverpflichtung als Drehscheibe für den Vogelzug nachzukommen. Wie gesagt, das Land zahlt auf diese beiden Weisen sehr viel zur Unterstützung der Landwirte, wenn es um Acker- und Grünland in diesem Bereich geht. Danke schön. - Die vierte Zusatzfrage aus der Fraktion der AfD stellt der Kollege Dannenberg.

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