Christian Meyer
Haushaltsberatungen 2024 - Haushaltsschwerpunkt Umwelt, Energie und Klimaschutz
Landwirtschaft auf den Flächen möglich ist? Danke. Die Erdkabelplanungen sind damals vom Bund gemacht worden. Ich glaube, wenn man jetzt anfängt, erneut zu diskutieren, müsste man sicher wieder neu planen. Dass man die Kabel erst oberirdisch und dann unterirdisch geplant hat, hat sicherlich Zeitverzögerungen gebracht. Es gibt mit den Landwirten eine Vereinbarung, in der Tennet eine Entschädigung für die Erdverkabelung angeboten hat, die auch sehr breit akzeptiert ist, die wir auch in den anderen Bereichen, wo nicht Tennet baut, empfehlen, damit wir dort auch eine Beschleunigung haben. Damit werden genau die Folgen für die landwirtschaftliche Nutzung, die oberirdisch begrenzt erfolgen kann, wenn das Kabel im Erdreich verlegt ist, ausgeglichen. Das basiert auf Beobachtungen, die in der Vergangenheit auch schon bei ersten Pilotprojekten ‑ im Osnabrücker Raum gibt es einige ‑ gemacht worden sind. Man wird sich das natürlich immer weiter anschauen. Ich warne aber auch davor, zu argumentieren ‑ wir haben Seekabel unter der Erde, wir haben in den Städten Erdverkabelung ‑, dass die Erdverkabelung zu irgendwelchen massiven Problemen führt. Beides, oberirdisch und unterirdisch, hat Vor- und Nachteile. Auch oberirdisch ist es ein Eingriff und ein Problem. Ich glaube, wir müssen das jetzt angemessen lösen und angemessene Entschädigungen zahlen und beobachten. Es ist aber jetzt wichtig, dass wir die Trassen, auf denen erdverkabelt werden sollen, jetzt schnell machen. Und die Trassen, auf denen Freileitungen vorgesehen sind,
