Dr. Andreas Philippi
Wie wirkt sich der neue Hebammenhilfevertrag auf die geburtshilfliche Versorgung in Niedersachsen aus?
Dr. Andreas Philippi, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung: Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vielen Dank für die Frage. Sie wissen, dass es die Entscheidung gegeben hat. Nach meinem Kenntnisstand und nach Informationen, die ich vom Hebammenverband habe, hat man sozusagen schon begonnen, nachzuverhandeln, um das zu verbessern. Es wird auch dafür gesorgt, dass die Ausfälle nicht so extrem groß sein sollen. Wenn man sich die Zahlen bei den Berechnungen sehr genau anschaut: Es geht darum, einen unabhängigen Schlichter zu finden, der mal ausrechnet, was das eigentlich bedeutet. Es ist nicht so, auch wenn es sich vielleicht so anhört, dass ein Teil der Hebammen gar nichts mehr verdienen würde, sondern es geht um eine relative Differenz bei Hebammen, die möglicherweise mehr als eine Gebärende gleichzeitig betreuen. Um Ihre Frage zu beantworten: Die Evaluation erfolgt durch den Bund. Wir haben noch einmal angeregt, möglicherweise einen neutralen Gutachter einzusetzen und das auszurechnen. Soviel ich weiß, sind sie schon dabei, zu verhandeln, wie es weitergehen soll. Das ist also nichts, was gerade in der Luft hängt oder wo der blaue Himmel über einem ist. Aufgrund dieser Situation muss sich keiner Sorgen machen, massive Gehaltseinbußen zu haben. Danke, Herr Minister. - Für die zweite Zusatzfrage der
