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Miriam Staudte

08.10.2025 1:29 min Tagungsabschnitte 19/28

Union stoppt das Tierwohlprogramm: Rückschlag beim Stallumbau statt Planungssicherheit für die Landwirtschaft

das entscheide immer noch ich, wer hier redet. Sie haben sich zu Wort gemeldet und um die Möglichkeit zur sofortigen Stellungnahme gebeten. Bitteschön! Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Mohrmann, selbstverständlich machen wir uns Gedanken darüber, wie wir da einsteigen können. Aber Sie wissen auch, dass zum Beispiel die AFP-Mittel begrenzt sind. Ich habe vorhin von 60 Millionen Euro gesprochen; die AFP-Mittel umfassen 18 Millionen Euro für alles, was wir fördern, also Spot Spraying oder den Umbau von Ställen anderer Tierarten. Und das Geld wird ja nicht mehr. Neulich waren Sie doch bei der Geflügelbranche und haben sich da starkgemacht. Haben Sie dort auch gesagt, dass die Geflügelbranche weniger Geld bekommt, wenn wir Mittel aus dem AFP-Bereich für die Schweinehaltung verwenden müssen? Wir schauen selbstverständlich, was wir machen können. Wir werden uns mit der Branche darüber austauschen, an welchen Stellen die Notwendigkeit am größten ist. Zum Thema Ringelschwanzprämie Sie haben es jetzt zum zweiten Mal falsch dargestellt: Die Ringelschwanzprämie in Niedersachsen konnte nicht fortgeführt werden, weil es ein Bundesförderprogramm ebenfalls für laufende Kosten gab. Das wissen Sie ganz genau! Versuchen Sie nicht, den Eindruck zu erwecken, wir hätten ein gut funktionierendes Programm eingestampft! Es ist fortgesetzt und um investive Maßnahmen ergänzt worden. Das war die einzige konkrete Antwort, die es in den letzten Jahren für die Tierhalterinnen und Tierhalter gegeben hat.

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