Julia Willie Hamburg
Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen ausbauen
Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich, dass dieses wichtige Thema der beruflichen Orientierung in diesem Plenarabschnitt sogar zweimal auf der Tagesordnung steht, und auch, dass sich der Ausschuss bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, aber auch weiter beschäftigen wird. Wenn wir uns den Antrag der CDU, aber auch den Antrag, der am Freitag auf der Tagesordnung steht, ansehen, dann können wir sehen, dass es durchaus auch Gemeinsamkeiten und in vielen Bereichen ähnliche Überlegungen gibt, wie man berufliche Orientierung weiterentwickeln kann. Auch mir ist das Thema sehr wichtig; denn es kann uns schlichtweg nicht zufriedenstellen, wenn eine Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler sagt, sie wisse eigentlich gar nicht, was sie werden solle, und fühle sich beruflich nicht orientiert. Man kann festhalten, dass in den letzten Jahren eine Menge passiert ist, dass der Erlass von meinem Vorgänger, Grant Tonne, wirklich wegweisend war, um berufliche Orientierung zu stärken. Trotzdem können wir auch feststellen, dass wir nicht nachlassen dürfen, die berufliche Orientierung zu verbessern und weiterzuentwickeln. Vor dem Hintergrund hat das Kultusministerium in dieser Legislaturperiode eine Evaluation durchgeführt, an der sich alleine weit über 1 000 Unternehmen beteiligt haben. Das finde ich ganz großartig. Wir haben gefragt: Wie wirkt der Erlass, wo bewährt er sich, und wo müssen wir Dinge verändern? Alle Bereiche, die mit beruflicher Orientierung zu tun haben, haben teilgenommen, und wir konnten eine Menge lernen. Frau Hamburg, lassen Sie eine Zwischenfrage von Herrn Reinken zu? Selbstverständlich, Herr Reinken. Gerne. Vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen.
