Christian Meyer
Häufung von Übergriffen durch Wölfe und bedrohlicher Annäherungen von Wölfen an Menschen - wie begegnet die Landesregierung der Bedrohung durch die Wölfe?
das aktive Wolfsmanagement einzusetzen. (Beifall bei der CDU und Zustimmung bei der AfD) Vizepräsident Marcus Bosse: Herr Minister Meyer wird antworten. Christian Meyer, Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es wird Sie jetzt vielleicht überraschen, aber den Koalitionsvertrag haben an dieser Stelle Olaf Lies und ich verhandelt. Wir sind uns komplett einig, dass wir ein regional differenziertes, europarechtskonformes Wolfsmanagement brauchen und dass der Ball beim Bund liegt. Insofern haben wir die gleiche Position zu dieser Frage. (Jörg Hillmer [CDU]: Was machen Sie?) Ja, wir brauchen mehr Möglichkeiten für die Länder, um ein regional differenziertes Wolfsmanagement zu erreichen - aber noch mal: Der Ball liegt bei EU und Bund -, und dafür setzen wir uns ein. Sie könnten sich von Kollegen schildern lassen, dass ich auf der letzten Umweltministerkonferenz derjenige war, der zusammen mit dem Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern dafür gesorgt hat, dass der Bund schneller dabei ist, die Frage des günstigen Erhaltungszustandes zu klären, also da zu einer Beschleunigung zu kommen. Wir liefern die Zahlen. Das darf nicht immer alles erst nach sechs Jahren passieren, sondern wir wollen, dass der Bund schneller agiert. Das war die Position auf der letzten Umweltministerkonferenz, und das ist die gemeinsame Position dieser Landesregierung. (Beifall bei den GRÜNEN und Zustimmung bei der SPD) Vizepräsident Marcus Bosse: Vielen Dank, Herr Minister Meyer. - Die fünfte und somit letzte Zusatzfrage für die CDU-Fraktion stellt der Kollege Dr. Frank Schmädeke.
