Julia Retzlaff
Integration von zugewanderten Fach- und Arbeitskräften in den Arbeitsmarkt nachhaltig und regional fokussiert stärken
Bitte schön! Danke schön, Frau Präsidentin. - Ja, Herr Uhlen, ich fürchte bzw. glaube, Sie haben den Antrag doch ein bisschen missverstanden. Eine Scheinlösung ist das, was wir präsentieren, nun wirklich nicht. Das ist auch kein „Sich einfach abklatschen lassen“. Es geht hier vielmehr um ganz wichtige Strukturen, die in den letzten Jahren in Niedersachsen aufgebaut worden sind, die maßgeblich dazu beitragen, dass wir niederschwellig Menschen, die zu uns kommen, in Arbeit bringen können. Ich finde es schon ein bisschen desaströs, dass Sie das hier kleinreden. Es geht in diesem Antrag ganz konkret darum, diese Strukturen weiterzuentwickeln, zu schauen, was gut gelaufen ist und was besser laufen kann, und dass die Start Guides Punkte vorgelegt haben, ist ein ganz willkommener Beitrag. Das zeigt doch, dass es wichtig ist, dass wir solche Projekte fördern, weil aus der Praxis heraus Bedarfe gesehen werden, die dann auch umgesetzt und weiterentwickelt werden können. Das ist doch unser Auftrag an die Landesregierung mit den Akteuren ‑ das hat Frau Nzume in ihrem Redebeitrag schön herausgearbeitet ‑: Sich zusammenzutun und zu schauen, wie wir die vorhandenen Strukturen besser nutzen können. Ja, die Haushaltsansätze sind so, wie sie sind. Aber wenn man Konzepte weiterentwickelt und sich dann die Bedarfe anschaut, wie sie in Zukunft sein müssen, kann so etwas auch noch einmal angepasst werden. Sie kennen ja Haushaltsverhandlungen. Vielen Dank.
