Dr. Andreas Philippi
Gesetzliche Unterbindung der "Gehsteigbelästigung" vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen durch sogenannte Lebensschützer
<v UU>Und er hat jetzt das Wort. <v UU>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</v> <v UU>Herr</v> Minister hat das Wort.</v> <v UU>- Vielen Dank.</v> <v UU>Die Frage nach dem Schutz des ungeborenen Lebens ist</v> <v UU>sehr berechtigt.</v> <v UU>Bereits zur Zeit des genannten</v> <v UU>Urteils vor über 30 Jahren gab es</v> <v UU>auch abweichende rechtliche</v> <v UU>Auffassungen zu diesem Thema.</v> <v UU>Gerade in ethischen Fragen gibt es</v> <v UU>nicht die eine richtige oder die eine</v> <v UU>falsche Entscheidung, und der</v> <v UU>gesellschaftliche Konsens ‑ die</v> <v UU>Mehrheit unserer Bevölkerung</v> <v UU>befürwortet einen straffreien Abbruch</v> <v UU>in der Frühphase ‑ ist heute</v> <v UU>natürlich auch ein anderer</v> <v UU>als vor 30 Jahren.</v> <v UU>Hierzu empfehle ich noch einmal den</v> <v UU>Bericht der Kommission zur Lektüre.</v> <v UU>Ein Fötus im Frühstadium ist nicht</v> <v UU>vergleichbar mit</v> <v UU>einem lebensfähigen Embryo.</v> <v UU>Das ist überdies auch eine sehr</v> <v UU>akademische Frage.</v> <v UU>Denn letztlich sind Mutter und Fötus</v> <v UU>eine Einheit.</v> <v UU>Es sind die Eltern bzw.</v> <v UU>die Mütter, die für ein Kind die</v> <v UU>Verantwortung tragen, es betreuen,</v> <v UU>erziehen, emotional und finanziell</v> <v UU>unterstützen müssen.</v> <v UU>Das gelingt sicherlich am besten,</v> <v UU>wenn die Schwangerschaft gewollt ist.</v> <v UU>Danke.</v> <v UU>Vielen Dank, Herr Minister.</v> <v UU>- Jetzt kommen wir zur fünften und</v>
