Christian Meyer
Wasser in Zeiten des Klimawandels - ein nachhaltiges und integriertes Wassermanagement für Niedersachsen weiterentwickeln
Herr Christian Meyer. Bitte schön! Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! „Wasser in Zeiten des Klimawandels“ - und wir haben eine Klimakrise. Es ist interessant, dass die AfD einem Antrag zustimmt, in dem steht: Wir haben einen menschengemachten Klimawandel von plus 1,7 Grad. Wir wollen Schwammstädte machen. Ich zitiere auch „Klima- und Nutzungsveränderungen“. Irgendwie haben Sie doch ein bisschen Angst, dass das kein Wetter wie sonst jedes Jahr war ‑ gucken Sie sich mal den Dürremonitor an; jedes Jahr haben wir die Trockenheit und die Debatte ‑, dass diese Zunahme von Starkregenereignissen und Hochwassern, auf die wir uns mit dem Antrag vorbereiten, vielleicht doch etwas mit dem Klimawandel zu tun haben und dass die Wissenschaft vielleicht doch recht hat. Die AfD kriegt vielleicht doch ein wenig Angst um das Wichtigste, das wir haben, nämlich unsere Lebensgrundlage, unser Lebenselixier Wasser. Ich danke vor allem den drei demokratischen Fraktionen. Es ist angesprochen worden. Es ist ein sehr guter Antrag geworden. Die AfD hat dazu nichts beigetragen, außer den Klimawandel zu leugnen, der ja die Grundlage dafür ist. Es sind 20 Punkte, die natürlich Herausforderungen sind: sparsamer sein, die Versiegelung begrenzen. Sie haben hier noch einmal den „Niedersächsischen Weg“ angesprochen, in dem es ja um weniger als 3 ha Versiegelung pro Tag bis 2030 geht und mit dem wir uns auffordern, dass wir das noch in dieser Wahlperiode schaffen. Das Konzept Schwammkommunen ist in diesem Antrag enthalten, ferner Förderprogramme, um eine sparsamere Beregnung auch in der Landwirtschaft zu machen, den Grundwasserspiegel zu ändern und uns vorzubereiten. Und ja, es geht auch um das Thema Floating-PV. Das ist nicht das Alleinseligmachende, aber die AfD lehnt ja jede erneuerbare Energie ab, egal wo sie steht, auf dem Dach oder wo auch immer. Ich weiß nicht, woher sie den Strom kriegen wollen. Aber um das Wasser kümmern wir uns. Dafür bin ich dankbar. Wir werden daran arbeiten; denn es ist eines der wichtigsten Themen, dass wir zusammen mit den Kommunen, den Wasserversorgern und den Umweltverbänden zu regionalen Wasserversorgungskonzepten kommen. Denn die Klimakrise ist da und verschärft die Situation mit Blick auf Wasser. Wassermangel kostet nicht nur Leben, er kostet nicht nur unsere Umwelt, sondern er kostet uns auch viel Geld. Genauso müssen wir uns mit Hochwasserschutz und Küstenschutz vorbereiten, auch wenn die AfD den Klimawandel leugnet. Am Freitag werden wir wieder verkünden, wie viel Geld wir dafür ausgeben, dass wir an der Küste viele Deiche auf die Klimakrise vorbereiten und erhöhen müssen, auch wenn die AfD meint, das alles gebe es nicht. Sie erzählen den Menschen in Niedersachsen weiterhin, dass es aus der Sicht der AfD immer reiner Zufall war, dass wir dieses Hochwasser und die Starkregenereignisse hatten. Aber ich freue mich darüber, dass Sie jetzt doch einem Antrag zum Klimawandel zustimmen. Weitere Wortmeldungen liegen uns nicht vor.
