Dr. Till Backhaus
Also noch mal, wir haben, ich weiche nicht aus, sondern wir stehen im Kontakt, und als oberste Abfall- und Reststoffverwertungsbehörde sind wir natürlich genauestens informiert. Es ist davon auszugehen, das ursprünglich geplante im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in der Eigenschaft eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers … Ich gehe mal davon aus, Sie haben auch die Wahrnehmung aufgenommen, welche Diskussionen es um Rosenow gerade gibt und dass es hier gegebenenfalls zu einem Entsorgungsnotstand hätte kommen können. Ich hoffe, dass wir das verhindern können – da sind wir auch heftig am Arbeiten, ja – vor dem Hintergrund der tariflichen Auseinandersetzung. Da werde ich mich nicht einmischen. Aber es war klar, in Eigenschaft eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers ab dem Januar 28 flächendeckend eine Biotonne zur Entsorgung von Bioabfällen einzuführen. Von diesen Plänen hat der Landkreis ja nach intensiven Diskussionen in seinen Fachausschüssen – in den Fachausschüssen, die wir doch hoffentlich ernst nehmen, das ist alles Ehrenamt – und damit die Durchführung einer Bürgerbefragung Abstand genommen. Und man hat gesagt, wir fangen jetzt erst mal an mit einer Modellregion. Ich habe Ihnen die Städte ja genannt. Und daraus ableitend gehe ich davon aus, dass diese Erfahrungen dann – auch das habe ich Ihnen hier versucht zu erklären –, dass man dann davon ausgeht, und ich das auch unterstützen würde, dass, wenn es sich rechnet am Ende, dann auch in sinnvoller Weise die Biotonne insgesamt im Landkreis dann einzuführen. Aber wie alles im Leben hat das auch mit Kosten, mit Aufwendungen und am Ende natürlich auch mit gezielten vernünftigen Maßnahmen zu tun.
