Christian Pegel
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Aber manches wird ja durch eine Diskussion, die wir miteinander führen und einander zuhören, noch mal wieder herausgefordert. Ich würde gern Herrn Wulffs Hinweis aufgreifen und eine Richtigstellung vornehmen, bevor sie sich verankert. In Mecklenburg-Vorpommern zieht keiner aus einer Sozialwohnung aus, weil er mehr Geld verdient. (Zuruf vonseiten der Fraktion der SPD: Genau!) Das ist schlicht Kokolores. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Das ist schlicht Kokolores, meine Damen und Herren, sondern wir haben ganz bewusst früh gesagt, dass wir genau diese spätere Überprüfung der Gehälter nicht vornehmen, im Übrigen auch als ein Instrument gegen Segregation. Wir wollen ja gerade, dass im Zweifel auch der Student, der später zum Arzt im Klinikum wird, weiterhin im gleichen Haus wohnen bleibt, wo die ältere Dame lebt und der nächste Student kommt. Also es gibt hier niemanden, der im Nachhinein überprüft wird und aus seiner Wohnung ausziehen muss. Wir fanden hier nur bedeutsam, das war die These, die hier aufgestellt war, und die gilt in diesem Bundesland ganz ausdrücklich nicht. (Rainer Albrecht, SPD: Hört, hört! Sehr richtig!)
