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Christian Albrecht

Die Linke 07.05.2026 Sitzungen 8/131

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Förster! Ich habe jetzt Ihren Ausführungen mehr oder weniger interessiert, teilweise auch mit viel Erschrecken gelauscht. Und ich muss feststellen, dass ich es erstaunlich finde, wie Sie es schaffen, aus einer aus meiner Sicht Selbstverständlichkeit, aus der einfachsten Sache der Welt hier Raketenwissenschaft zu machen. Also es gibt doch ganz viele Situationen im Leben, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das ist doch Ihr Antrag.) in denen wir Menschen fragen und, bevor wir etwas tun, eine aktive Zustimmung erwarten. Ich verstehe nicht, warum das aus Ihrer Sicht nicht möglich ist, bei so einem sensiblen Thema, wo es ja auch um den eigenen Körper geht, genau dann zu sagen, das geht nicht. Natürlich wird es immer Fälle geben, in denen dann vielleicht im Nachgang es einen Streit gibt, Aussage gegen Aussage steht, haben Sie auch gesagt. Aber sind Sie vielleicht mal auf die Idee gekommen, wenn wir das zur Maßgabe machen, wenn wir eine Kultur etablieren, in der Menschen, bevor sie loslegen, einfach mal fragen, ist das okay für dich, dass das dann auch in der Folge dazu führt, dass wir viel weniger Fälle haben, in denen sich Menschen dann vor Gericht begegnen, eben weil man vorher wirklich geklärt hat, was passiert? Also kommen Sie überhaupt auf die Idee? Und warum ist das so, also wenn das so kompliziert ist, warum schaffen das dann 14 andere Länder in Europa offensichtlich ganz hervorragend? (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Zurufe von Steffi Pulz-Debler, Die Linke, und Elke-Annette Schmidt, Die Linke) Also würde mich mal interessieren, warum Sie das so kompliziert machen für eine aus meiner Sicht völlige Selbstverständlichkeit. (Zuruf von Petra Federau, AfD)

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