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Dr. Harald Terpe

GRÜNE 07.05.2026 Sitzungen 8/131

Ich weiß … Ach so! Verehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich weiß, dass mich einige im Haus besser kennen als andere, und die wissen auch, Harald Terpe ist nicht so der für Profilierung. Also die Unterstellung mit der Profilierung – die Vizepräsidentin hatte das so ein bisschen süffisant geschoben und auch andere –, das war nicht mein Ziel. Dass wir in Fragen des Ostseeschutzes, wenn man das jetzt aktuell sieht, an dem Buckelwalschicksal natürlich nicht vorbeikommen – du kannst keinen Ostseeschutzantrag stellen, wenn der Buckelwal nicht benannt wird. Aber auch das haben wir sehr zurückhaltend hier in dem Antrag formuliert und nichts in Richtung, sagen wir mal, Skandalisierung gemacht, sonst müsste ich als Arzt noch ganz anders argumentieren. Das werde ich aber nicht, weil das nicht der Sinn dieses Antrages ist, sondern der Sinn dieses Antrages ist, dass, wenn man parallel zu dem Einzelschicksal sich fragt, welche Arten sind denn bei uns eventuell betroffen, dann kommt man natürlich auch auf Meeressäuger, die bei uns sind. Und das ist der Schweinswal. Den habe ich natürlich etwas ausgedehnter mitbedacht hier. Ich fange mal an bei meiner Kollegin Rahm-Präger, die ja gesagt hat, also wir brauchen den Antrag nicht, aber sie findet es trotzdem gut, dass wir ihn gestellt haben. Das war sozusagen noch die verbindlichste Kommentierung, die ich gehört habe heute hier, (Torsten Renz, CDU: War auch schon außergewöhnlich.) ansonsten habe ich eher eine Koalition der Unwilligen, von ganz hier bis ganz da, festgestellt. Denn da werde ich auch – und da reagiere ich aus dem Bauch heraus – sehr hellhörig, wenn alle immer argumentieren, gibt es schon alles, haben wir schon alles, brauchen wir nicht, dann ist das eigentlich ein Zeichen dafür, dass auch nichts gemacht werden soll, nicht zusätzlich engagiert werden soll, immer aus einem Anlass oder auch, wenn man sich dann einer Tierart besonders annimmt beispielsweise, dann ist das der Sound, und, das sagt mir mein Bauchgefühl, es wird gar nichts machen. Und deswegen komme ich auf den Kollegen von der Linken zurück, der ja auch gesagt hat, wie der Antrag nur appellarisch sozusagen arbeitet und dann sich im Grunde genommen – also das ist ja eigentlich ein Erfolg für uns, ja –, das war der Anlass, dass der Kollege sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat und nur nach Begründungen gesucht hat, warum man diesen Antrag nicht braucht. Also das ist so eine geistige Auseinandersetzung, die sozusagen so rückwärtsgewandt ist, da kann man auch sich vorwärts wenden und kann sozusagen daraus andere Schlussfolgerungen ziehen. (Beifall vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Hannes Damm, fraktionslos) Ich komme noch mal darauf zurück, weil es ja auch gesagt worden ist, was ist denn mit Offshore. Dazu hat die Kollegin Rahm-Präger ja auch etwas gesagt. Bei Offshore-Windenergie gibt es begleitende wissenschaftliche Untersuchungen. Sie hat den Fledermauszug sozusagen angesprochen. Es wird sozusagen begleitend untersucht, inwieweit sozusagen die Plattformen auch eine Möglichkeit haben, dass da sich sozusagen Ökosysteme ansiedeln und so weiter. Das ist vernünftig, solche wissenschaftlichen Untersuchungen zu machen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Ist doch nur halbherzig, Herr Terpe.) Deswegen haben, deswegen haben … Wie? Deswegen haben wir es jetzt auch nicht angesprochen. Rede nicht dazwischen! Aber zu anderen Sachen ist es eben auch wichtig, dass man sozusagen das immer wieder auch wissenschaftlich begleitet. Und wenn wir jetzt über Stellnetze reden, dann reden wir ja auch über die Anregung, … (Der Abgeordnete Thomas de Jesus Fernandes bittet um das Wort für eine Anfrage.) Nein, lasse keine … Entschuldigung! Frau Präsidentin, da gibt es …

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