Enrico Schult
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Vielen Dank, Herr Barlen, dass Sie diese Zwischenfrage zulassen! Sie sprachen ja von guten Löhnen und stabiler Wirtschaft hier in Mecklenburg-Vorpommern. Nun ist es ja so, dass in den letzten fünf Jahren die Anzahl der Industriearbeitsplätze um über 4.000 zurückgegangen ist. Der Eisengießerei in Torgelow ist jetzt ein Großauftrag verloren gegangen, Siemens Gamesa produziert jetzt in China. Das ist ein roter Faden, im wahrsten Sinne ein roter Faden, der sich durch dieses Land zieht. Die Wirtschaft verlässt dieses Land. Ich frage Sie: Wo sehen Sie diese positive Entwicklung für unser Land, für Mecklenburg-Vorpommern? Denn die Dinge, die wir sehen als Opposition, als AfD, sind besorgniserregend. Ich bitte Sie, bleiben Sie doch bei der Wahrheit und bauen Sie sich nicht irgendwelche Potemkinschen Dörfer auf und malen Sie die Welt hier in Mecklenburg-Vorpommern rosarot, denn die Wirtschaft, die leidet hier in diesem Land, und dafür sind Sie verantwortlich! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos – Zuruf von Thore Stein, AfD)
