Christian Pegel
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich glaube, dass ein Ministerium glücklicherweise Fahrrad fahren und klingeln gleichzeitig kann. Wir können also mehr als eine Aufgabe gleichzeitig erledigen. Im Übrigen noch einmal, das, was mit Geisternetzen zusammenhängt, ist in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen des Umweltministeriums in den letzten Jahren schon eingeflossen. Ich bin jetzt nicht tief genug drin. Da müssen im Zweifel die Kolleginnen und Kollegen ergänzend hinterher was dazu sagen. Ich erinnere mich, dass es bereits einmal ein Modellprojekt mit ein oder zwei Umweltorganisationen gegeben hatte, wo man genau versucht hat, einmal zu prüfen, lassen sich Geisternetze eigentlich identifizieren, und man versucht hat zu bergen und daraus Ableitungen zu treffen. Meine Erinnerung wäre, das Schleswig-Holstein aktuell im Übrigen aus Sicht des Umweltministeriums Ähnliches tut. Also es hat auch da schon Prozesse gegeben. Aber es macht nur Sinn, wenn sie in einem europäischen Kontext gemeinsam denken und wenn sie wenigstens als Umweltministerkonferenz und mit dem Bundesumweltministerium gemeinsam agieren. Wir selbst werden dem Problem als Mecklenburg-Vorpommern nicht alleine Herr werden können. Noch einmal, das Ministerium war da schon aktiv. Ich gehe aber auch davon aus, dass genau solche Fragestellungen jetzt Gegenstand heute oder morgen der Umweltministerkonferenz sein werden. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke)
