Christian Pegel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Abgeordnete! Das, was die Kolleginnen und Kollegen mir hier in die Hand geben – ich darf den Umweltministerkollegen entschuldigen, er ist auf der Umweltministerkonferenz –, ist, dass wir im Jahr 2024 allein zwischen September und Dezember zunächst 46 Beschwerden hatten. Weil Sie fragen, kennen wir Beschwerden, ja, 2025 ist es zurückgegangen, dann waren es im gesamten Jahr 31 Beschwerden. Aber in der Tat, bis April 2026 waren es erneut 14. Da mögen Ihre mit drin sein. Es gibt, soweit ich es überschaue, für diesen Zeitraum keine eigenen Messdaten. Der Betreiber selbst ist mit den entsprechenden Genehmigungen gehalten, eigene Messstellen aufrechtzuerhalten. Was die Kolleginnen und Kollegen des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt tun, ist häufig, mithilfe externer oder des LUNG, einer anderen Landesbehörde, eigene Messungen durchzuführen, was ein bisschen schwierig wird, wenn es sich um kurze, punktuelle Störungsfaktoren gehandelt hat. Sie können, wenn Sie später mit Messfahrzeugen anrücken, immer nur den Zustand feststellen, der dann noch besteht. Also kurze fluktuierende Geräuschpegel sind von daher für die Kolleginnen und Kollegen nachträglich schwer messbar, weil sie eben dann im Zweifel nicht mehr bestehen. Und zweitens, die Kolleginnen und Kollegen weisen mich extra darauf hin, und das teile ich hier auch gerne mit, dass sie sich grundsätzlich nicht ausschließlich auf einzelne Passagen des Hafens beziehen, sondern auf das gesamte Hafengeschehen, weil natürlich sehr unterschiedliche Schiffe und Industrieprozesse im gesamten Hafengelände stattfinden.
