Dr. Wolfgang Blank
Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Abgeordneter, werter Herr Damm, herzlichen Dank für die Frage! Und ich kann eigentlich das Statement von meinem Amtsvorgänger uneingeschränkt auch unterstreichen. Ich möchte aber jetzt als Gründe dafür, dass wir jetzt zwei Jahre später sind, auch noch mal anführen, dass wir generell beobachten, dass das Thema Wasserstoff eine gewisse Verlangsamung oder vielleicht auch eine etwas realistischere Sicht auf manche Umsetzungsschritte dann gewonnen hat insgesamt. Das betrifft technologische Aspekte, das betrifft Umsetzungsaspekte, das betrifft das ganze Thema der Kostensituation, das betrifft nicht nur Mecklenburg-Vorpommern, sondern die ganze Republik. Und da muss ich mal sagen, das Land hält daran fest und hält sehr stark daran mit seinen Möglichkeiten fest. Wir haben ja vier Leitungsbestandteile, die da eine Rolle spielen. Das ist die Leitung, die von Lubmin in den Süden geht. Das ist die Verbindung Rostock–Wrangelsburg, wo dann der Energiehafen angebunden wird. Das ist noch etwas weiter weg dann auch die Ostsee-Pipeline, die ja dann bei uns anlandet. Und in der Tat ist es die Verbindung Rostock–Glasewitz. Und ich kann Ihnen versichern, wir sind da in guten Gesprächen. Ich hatte sogar vor, jetzt im März mir Güstrow auch noch mal mit dem Bürgermeister anzuschauen, das ist aus bekannten Gründen jetzt noch nicht zustande gekommen. Das ist jetzt nicht entscheidend dafür, weil das Bekenntnis ist da, aber wir müssen auch sagen, wir müssen das Ganze finanzieren, gut in das Gesamtkonzept einbetten. Ich glaube, wir haben alle verfolgt, dass bezüglich des Sondervermögens es hier auch Absprachen gab, wie mit Energieprojekten/Infrastrukturprojekten umgegangen wird. Da sind wir nahezu auf der, sozusagen auf der Final-, auf der Endstrecke. Und ich hatte kürzlich auch ein Gespräch mit dem Präsidenten der IHK Rostock, der danach fragte, und in diesem Sinne habe ich gesagt, wir stehen zu dieser Pipeline. Und das Interesse, das Thema Wasserstoff voranzubringen, ist im Land und seitens der Landesregierung uneingeschränkt nicht nur hoch, sondern wir sind in der Umsetzung.
