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Enrico Schult

AfD 29.01.2026 Sitzungen 8/125

Ja, natürlich möchte ich darauf erwidern. Herr Dr. Trepsdorf, ich kann es nicht sagen, weil ich nicht aus Schwerin bin, aber ich kann Ihnen sagen, dass wir in Demmin, aus meinem Wahlkreis, dass ich regelmäßig an solchen Gedenk…, (Der Abgeordnete Dr. Daniel Trepsdorf spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) an solchen Gedenkveranstaltungen zum Holocaust, ... (Der Abgeordnete Dr. Daniel Trepsdorf spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Jetzt bin ich dran, Herr Dr. Trepsdorf! Sie hatten ja gerade die Möglichkeit, eine Frage zu stellen oder eine Kurzintervention. … dass wir regelmäßig an solchen Gedenkveranstaltungen teilnehmen, (Martina Tegtmeier, SPD: In diesem Jahr waren Sie nicht da.) sowohl zum Volkstrauertag, zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Da legen wir Kränze ab. Und auch am Dienstag war meine Mitarbeiterin wieder vor Ort, hat in meinem Namen, weil ich leider verhindert war, dort wieder zusammen mit anderen AfD-Stadtvertretern in meinem Heimatwahlkreis einen Kranz abgelegt. Und das weise ich entschieden zurück, dass Sie uns das unterstellen. Das passt natürlich in Ihre Denke, dass Sie sagen, ja, wir wollen das nicht. Wir lehnen das genauso, wir finden das genauso furchtbar, und deshalb beteiligen wir uns auch an diesem Gedenken. Und deshalb sitzen wir hier auch und beteiligen uns an diesem Gedenken, was am Dienstag hier bei der feierlichen Stunde sozusagen vorgetragen wurde, was sehr emotional war, was uns auch sehr emotional berührt hat. Aber eines, Herr Dr. Trepsdorf, möchte ich Ihnen mal ins Stammbuch schreiben: Wenn ich Parallelen sehe zum Nationalsozialismus, dann sind das Ihre Fraktionen, Die Linke und die SPD, die einen Antrag einbringen und sagen, dass AfD-Mitglieder aus dem öffentlichen Dienst verbannt werden müssten, dass AfD-Mitglieder aus dem öffentlichen Dienst gekündigt werden müssen. Und genau das sind die Parallelen zu den 30er-Jahren. (Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Beifall Horst Förster, AfD) Genau das haben die Nationalsozialisten gemacht 1933, dass politische Gegner und Juden und Dissidenten (Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Glocke der Präsidentin) sozusagen systematisch aus ihren Berufen gedrängt wurden. (Beifall Horst Förster, AfD – Julian Barlen, SPD: Hören Sie, Verfassungsfeinde sind selbstverständlich. Was wollen Sie mit Verfassungsfeinden machen?) Und deshalb sage ich Ihnen, Sie sind diejenigen, die dieses totalitäre Ansinnen hier haben. Sie sind diejenigen, die nationalsozialistische Züge hier sozusagen predigen und vortragen. Wir sind die Demokraten, wir sind diejenigen, die sich für die Freiheit einsetzen, und Sie sind diejenigen, die autokratisch unterwegs sind, bloß Sie merken es nicht, das möchte ich Ihnen mal sagen. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Dr. Daniel Trepsdorf, Die Linke: Sie sind ein Demokratieverächter.)

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