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Dr. Harald Terpe

GRÜNE 28.01.2026 Sitzungen 8/124

Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir brauchen dieser Tage nur in Richtung Amerika zu gucken, wo der Winter eine Katastrophe hervorgerufen hat. Aber manchmal sind es auch Katastrophen, die sich bei uns im Lande abspielen. Ich denke zum Beispiel an den Sandsturm, den wir mal auf der A 19 hatten, vor Rostock, an die brennenden Schießplätze in der Dürre von vor zwei Jahren, glaube ich, im Sommer. Und überall, wenn Katastrophen passieren, sind entweder Menschenleben in Gefahr oder es ist auch mit Trümmern und Sachbeschädigungen zu rechnen. Da fällt mir auch ein der Tornado, der mal durch Bützow gezogen ist. Also das sind Katastrophen, und da sind wir sehr froh, wenn plötzlich Menschen da sind, die mutig helfen, von der Feuerwehr, von den Rettungsdiensten und natürlich die Katastrophenschützer. Und das ist es, worum es hier heute geht. Das Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ist mehr als ein Symbol. Es ist ein Bekenntnis von uns zu einer resilienten Gesellschaft, die, wenn die Katastrophe eingetreten ist, dem auch gewachsen ist. Auch in Zeiten von Klimawandel häufen sich die Extremwetterereignisse, und deswegen ist es umso wichtiger, dass wir jetzt hier auch einen Punkt machen und sagen, zunehmender Katastrophenschutz muss auch zunehmende Anerkennung erfahren. Und dieses Abzeichen schafft hier einen klaren Handlungsrahmen: Wer sich engagiert, wird sichtbar gewürdigt. Das stärkt das freiwillige Engagement und motiviert andere, sich anzuschließen. Wir werden diesem Gesetzentwurf zustimmen und erinnern daran, dass die Rahmenbedingungen im Katastrophenschutz weiter verbessert werden müssen, damit wir den wachsenden Herausforderungen resilient begegnen können. – Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! (Beifall Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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