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Torsten Renz

CDU 12.12.2025 Sitzungen 8/123

Ja, sehr geehrter Herr Kollege, gut, dass Sie mir noch mal die Gelegenheit geben, hier deutlich der Öffentlichkeit mitzuteilen, was Sie als rotrote Landesregierung beziehungsweise fraktionstragende Fraktionen vorhaben. (Zuruf von Jeannine Rösler, Die Linke) Mit der Schaffung des Einheitslehrers begeben Sie sich auf den Weg, das Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern infrage zu stellen. (Zuruf von René Domke, FDP) Und das wird mit der CDU Mecklenburg-Vorpommern in diesem Lande nicht zu machen sein, meine sehr geehrten Damen und Herren! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU – Zuruf vonseiten der Fraktion der CDU: Sehr gut! – Zuruf von Andreas Butzki, SPD) Der Einheitslehrer ist der Einstieg in eine Einheitsschule. Da setzen Sie Ihre Ideologie ohne Rücksicht auf Verluste durch. Und Sie werden dort keinen Regionalschullehrer mehr an Bord bekommen. Nein, es werden sogar noch Gymnasiallehrer, die es beabsichtigen zu werden, abspringen. Und das ist ein Rückschritt in der Bildungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU) Und deswegen müssen Sie Prioritäten setzen und die Struktur, die wir jetzt haben, nämlich Regionale Schule, entsprechend stärken. Ich habe Ihnen schon mehrmals gesagt, in einem ersten Schritt sollten Sie die Unterrichtsverpflichtung für Regionalschullehrer absenken. Sie sollten als Nächstes kleinere Klassen auf den Weg bringen. Regionale Schule muss gestärkt werden. Dort werden insbesondere die Handwerker von morgen ausgebildet, meine sehr geehrten Damen und Herren, und damit wird der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt. Und zu den ersten langwierigen Ausführungen, die Sie gemacht haben, was wir hier als Opposition vortragen oder auch nicht vortragen, will ich Ihnen nur sagen, ja, die Wahrheit ist bitter. (Heiterkeit bei Jens-Holger Schneider, AfD) Die Wahrheit ist bitter, das ist wie Medizin. Das müssen wir jeden Tag immer wieder bringen, und Medizin hilft nicht nur medizinisch, sondern manchmal auch in der Politik. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD) Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU – Jens-Holger Schneider, AfD: Das, was von euch kommt, ist lediglich Placebo, und ihr hofft, dass es eine Wirkung entfaltet. – Zuruf von Enrico Schult, AfD)

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