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Dr. Harald Terpe

GRÜNE 11.12.2025 Sitzungen 8/122

Ja, ich meine, die Aufgeregtheit des Kollegen Renz ist groß, das weiß ich, das kenne ich ja. Aber ich wollte nur noch mal klar sagen, ob Betreuungsschlüssel oder Gruppengröße, das ist ein und dasselbe, es läuft auf die gleiche Diskussion hinaus, und dahinter steckt der Gedanke zusätzlicher Qualität im Kitabereich. Dann war auch völlig klar, dass man manches auch nicht zur gleichen Zeit leisten kann. Und jetzt haben wir aber die einmalige Situation, dass dadurch, dass tatsächlich die Demografie uns leider die Situation beschert, dass wir weniger zu betreuende Kinder in Zukunft haben. Ich bedauere das sehr und kann das dann auch nur unterstützen, was die Ministerpräsidentin gesagt hat, es wird uns noch mal schwer auf die Füße fallen in vielen Gemeinden, dass wir eigentlich weniger Kinder dann haben. Wir müssten eigentlich, letztendlich wäre es schön, wenn man mehr Nachwuchs hätte – ihr wisst, meine familiäre Situation, ich habe dafür sicherlich beigetragen. (Heiterkeit bei Falko Beitz, SPD – Zuruf von Christian Brade, SPD) So, aber wir haben die einmalige Situation, jetzt nicht zu sagen, wir haben euch jahrelang erzählt, liebe Betreuer, Erzieher/-innen, Elementarpädagogen, lasst euch ausbilden, qualifiziert euch, und jetzt haben wir sie und dann sagen wir, nee, also eigentlich haben wir für euch gar keine Verwendung. Und da ist doch die Idee richtig, zu gucken, (Torsten Renz, CDU: In einen Dialog zu gehen.) ob man nicht teilweise sozusagen durch Verbesserung der Qualität, Verbesserung der Betreuungsschlüssel auch diese letztendlich dann auch sozialpolitische Situation auffangen kann. (Torsten Renz, CDU: Deswegen in einen Dialog gehen.) So, richtig, und deswegen redest du mir schon wieder dazwischen, weil das eigentlich das Credo jetzt von mir ist. (Torsten Renz, CDU: Weil du nicht zum Punkt kommst.) Und da nehme ich gerne die Hand der Ministerpräsidentin an, die gesagt hat, wir müssen da auch gemeinsam bestimmte Sachen sagen. (Torsten Renz, CDU: Unsere Vorgehensweise.) Und ich glaube, dass das auf verschiedenen Seiten des Parlamentes auch so ist, der Wunsch danach, an der Stelle zusammenzustehen und gemeinsam etwas auf den Weg zu bringen. Und wie wichtig das ist, hat man ja gerade an dieser Demonstration auch gemerkt, es brennt den Leuten ja auch auf den Füßen. Da war es insbesondere natürlich das Teilhabegesetz, aber das trifft ja genauso für den Bildungsbereich zu. Also, mein Credo ist, wir sollten das zusammen machen, und da sollten die Hände gerade in so einer sensiblen Frage, in so einer sensiblen Zeit, wo wir sozusagen in den Wahlkampf gehen, dann doch versucht werden, auf einen gemeinsamen Tisch, einen gemeinsamen Nenner zu führen. Denn es ist immer so, Ideen können wirklich vielfältig sein, und wenn man sie vernünftig unter einen Hut bringt, dann hat man viel geschafft. Das war mein Credo, deswegen habe ich mich noch mal zu Wort gemeldet. – Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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