Christine Klingohr
Genau das ist ja die Aushandlung mit den Kommunen, das, was wir machen wollen. Wie wir jetzt diese Maßnahme in Ihrer Stadt umsetzen, wo Sie ja auch ehrenamtlich tätig sind, (Wolfgang Waldmüller, CDU: Oh!) da freue ich mich drauf, das mit Ihnen zu erarbeiten. Das mache ich doch in meinem Landkreis auch und bringe das so auf den Weg. Natürlich! (Julian Barlen, SPD: Das ist das tägliche Geschäft.) Also ich sage mal, das ist ja genau das, was, ich sage mal, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) auch von den Akteurinnen und Akteuren am Runden Tisch erwartet worden ist, (Julian Barlen, SPD: Abwarten!) wo wir uns in Arbeitsgruppen genau damit beschäftigt haben. (Julian Barlen, SPD: Abwarten!) Also von daher, ja, ich freue mich auch darauf, genau. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Wir verfügen in Mecklenburg-Vorpommern bereits heute über eine beeindruckende Vielfalt an Vereinen, Initiativen und Gruppen, in denen sich Menschen ehrenamtlich einbringen und damit einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die gesamte Gesellschaft leisten. Hier wird bürgerschaftliches Engagement gelebt und weiterentwickelt, hier wird Demokratie gelebt und hier entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, ehrenamtliches Engagement zu würdigen und zu fördern. Dieses Engagement möchten wir auch weiterhin fördern und weiterentwickeln. Aber lassen Sie mich eines noch betonen: Der Erfolg dieser Initiativen basiert auf dem unermüdlichen Einsatz der circa 600.000 ehrenamtlich Aktiven in unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, Menschen, die ihre Zeit, Energie und ihr Herzblut investieren, um das Leben anderer zu bereichern. Sie sind das Fundament, auf dem unsere Bemühungen aufbauen. Und für dieses Engagement möchte ich mich an dieser Stelle bei allen sehr herzlich bedanken. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Und um aufbauend auf dem Bericht Einsamkeit im Alter entgegenzutreten, haben und möchten wir eine Reihe von Initiativen anstoßen, die für sich allein jeweils zentrale seniorenpolitische Themen berühren und als Gesamtes die Einbindung und Teilhabe von Seniorinnen und Senioren von unterschiedlichen Seiten her stärken. So möchten wir gerne noch in diesem Jahr die Empfehlung zur Förderung von „dritten Orten“ – die Erklärung haben wir schon gehabt – mit auf den Weg bringen. Diese öffentlichen Orte ermöglichen Begegnungen, den Austausch von Ideen und stärken das Gemeinschaftsgefühl, indem sie einen neutralen und zugänglichen Raum für alle bieten. Natürlich geht es auch darum, die Möglichkeiten zu prüfen der Verstetigung des Konzepts der Gemeindeschwester. Hier haben wir gute Beispiele mit dem Projekt LuP-Regio im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Und genau daran wollen wir anschließen. Wir haben auch in unserer Landeskonzeption zur Suchtprävention uns auf den Weg gemacht und wollen dem Thema „Sucht im Alter“ begegnen. Und, auch das ist uns aufgetragen worden in den Empfehlungen, die Prüfung zur Fortführung des Seniorentickets, damit, haben wir gerade beim Landesseniorenbeirat wieder gehört, leisten wir einen ganz, ganz wichtigen Beitrag der Teilhabe. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Ich weiß, wir können hier an diesem Pult nicht für Zufriedenheit sorgen, aber wir können für Zufriedenheit sorgen im Land bei dieser, genau dieser Zielgruppe. Ich glaube, wir haben da ganz, ganz viel geschafft, mit verschiedensten Methoden, mit dem Runden Tisch, mit der Engagementstrategie, mit den seniorenpolitischen Gesamtkonzepten, mit vielen Fachtagen und Workshops dazu. Ich glaube, das ist der richtige Weg, und wir als Koalitionsfraktionen verfolgen ihn gerne weiter und stehen an der Seite, (Zuruf von Wolfgang Waldmüller, CDU) genau, auch von älteren Mitbürgerinnen und -bürgern. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke)
