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Christine Klingohr

SPD 13.11.2025 Sitzungen 8/119

Damit Chancen also tatsächlich (Zuruf von Julian Barlen, SPD) wahrgenommen werden können und nicht negative Aspekte überwiegen, müssen Strategien entwickelt werden, die Seniorinnen und Senioren ein hohes Maß an Teilhabe und Autonomie ermöglichen. Partizipation und Teilhabe sind sowohl für die Lebenszufriedenheit als auch für die Gesundheit entscheidend. Wird Einsamkeit chronisch, erhöht sich für Betroffene das Risiko für geistige und körperliche Erkrankungen und wirkt sich weiter negativ auf ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. Die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und Vermeidung von Isolation ist daher eine zentrale Maßnahme, um die Lebensqualität und Gesundheit älterer Menschen zu fördern. Die demografischen Prognosen wurden hier heute schon erwähnt. Da werde ich jetzt nicht mehr drauf eingehen. Aber genau diesen Ausblick hat uns auch der Runde Tisch gegeben. Wir wissen, dass im Mai 2023 die erste konstituierende Sitzung des Runden Tischs für ein gutes Leben im Alter stattfand. Und das will ich an dieser Stelle noch mal hervorheben, mit über 60 engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden, Vereinen, Politik und Verwaltung kamen sehr viele zusammen, um an einem Ziel zu arbeiten, gegen Einsamkeit und für mehr Teilhabe. Und natürlich haben wir jetzt mit diesem Abschlussbericht viele, viele Handlungsempfehlungen. Und genau so ist es ja auch überschrieben, mit „Handlungsempfehlungen“, um Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren in MV entgegenzutreten. Ein Aspekt liegt mir dabei besonders am Herzen. Durch die Förderung des gesellschaftlichen Engagements von Seniorinnen und Senioren kann Vereinsamungstendenzen in doppelter Hinsicht entgegengetreten werden. Engagierte Menschen erleben ihr Tun als sinnhaft und sich selbst weiterhin als aktive Mitglieder der Gesellschaft. Andere können dadurch unterstützt und in ihren Belangen vertreten werden. Das beste Beispiel hierfür ist die Ausbildung von seniorTrainerinnen und seniorTrainern durch den Seniorenring Mecklenburg-Vorpommern. Und ich will es an dieser Stelle noch mal sagen und zuerst auf Herrn Förster eingehen. Sie haben gesagt, es ist ein völliger Irrglaube, dass der Staat alles regeln muss. Der Staat regelt hier gar nichts. Wir haben uns auf den Weg gemacht, wir haben Handlungsempfehlungen erstellt, wir haben zusammengesessen mit vielen Akteuren und wir haben Empfehlungen gegeben, die wir nicht alle umsetzen müssen, umsetzen können und vielleicht auch nicht in der Etappe schaffen, die Sie hier vielleicht beschrieben haben oder im Hinterkopf haben. (Zuruf von Katy Hoffmeister, CDU) Es ist so, dass wir Empfehlungen geben und natürlich uns Ziele setzen. Ich finde, da ist überhaupt gar nichts gegen einzuwenden. Und beim Thema Barrierefreiheit, Herr Förster, wo sind Sie denn bei dem Thema? Wo sind Sie? Wir sitzen zusammen mit denjenigen im Inklusionsförderrat. Ich erlebe Sie da nicht. (Julian Barlen, SPD: So ist es.) Wir hatten in der letzten Woche, (Zuruf von Katy Hoffmeister, CDU) in der letzten Woche, (Julian Barlen, SPD: Sie sind doch nicht Herr Förster, Frau Hoffmeister. Gott sei Dank!) wir hatten in der letzten Woche ... (Zuruf von Katy Hoffmeister, CDU) Frau Hoffmeister, Sie sind gar nicht dran. Ich rede mit Herrn Förster. (Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU – Heiterkeit bei René Domke, FDP) In der letzten Woche haben wir eine Werkstatt durchgeführt mit dem Integrationsförderrat und haben genau über Barrierefreiheit gesprochen (Julian Barlen, SPD: Trotzdem brauchen Sie jetzt nicht das Geschäft von Herrn Förster zu erledigen. Das ist ein bisschen unpassend.) und machen uns auf den Weg, um genau, ... (Der Saaldienst reicht ein Glas Wasser.) Danke sehr! ... um genau diese Dinge weiter in Angriff zu nehmen. (Zuruf von Horst Förster, AfD) Und ja, es ist ein Recht, aber wir ... (Zuruf von Horst Förster, AfD – Heiterkeit bei Petra Federau, AfD) Ich erlebe Sie da nicht bei der Arbeit. (Zuruf von Horst Förster, AfD) Sie haben hier Sachen genannt, die gehen so nicht, weil Sie nehmen gar nicht teil. (Petra Federau, AfD: Er ist der Experte aufgrund dessen.) Ja, er ist der Experte, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) genau, ich merke es. (Zuruf von Petra Federau, AfD) Ich merke es, genau! (Zuruf von Petra Federau, AfD) Und Sie sprachen von unkoordinierten Projekten. Ich erlebe hier keine unkoordinierten Projekte. Die Projekte, die wir auf den Weg gebracht haben, (Zuruf von Horst Förster, AfD – Heiterkeit bei Thore Stein, AfD) die koordinierten Projekte, die laufen sehr präzise ab und sind auch mit den Akteur/-innen vor Ort alle besprochen. (Horst Förster, AfD: Dieses Wettrennen mit den Rollatoren, das ist doch kein Projekt!) Und ich will gerne auch noch mal (Zuruf von Horst Förster, AfD) auf die Frage von Frau Hoffmeister eingehen, wie ist denn das jetzt. Natürlich steht das da und es sind Empfehlungen und wir haben auch das Ziel, sie umzusetzen. Und ja, im Moment, genau, sind die Finanzen noch nicht da, wo sie hinsollen. Aber ich verspreche Ihnen, das habe ich Ihnen hier letztes Mal, Herrn Glawe, schon erwidert, besorgen Sie schon den Blumenstrauß, den er versprochen hat. Wir werden Gelder genau für diese Maßnahmen mit auf den Weg bringen. Wir sind ja noch in der Haushaltsdiskussion, wir sind ja nicht am Ende angekommen, und wir werden hier im Dezember genau zu diesem Thema „Gesundheitsförderung und Prävention“ etwas auf den Weg bringen, wo wir genau diese Maßnahmen mit umsetzen können. Da freue ich mich heute schon drauf. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Torsten Koplin, Die Linke: Da freue ich mich auch drauf.)

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