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Heiko Miraß

SPD 13.11.2025 Sitzungen 8/119

Ja, das will ich gerne tun. Herr Förster, es ist doch aber am Ende des Tages so, dass das, was als Ergebnis am Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Tisch lag, ein unmittelbarer Zusammenhang, einen unmittelbaren Zusammenhang hatte mit dem deutschen Angriffskrieg auf seine Nachbarn. Und das muss doch gesagt werden. Und dann, finde ich, ist es doch ein Grund zum Feiern, wenn es uns gelungen ist, jetzt in einer Nachkriegsweltordnung angekommen zu sein, in der auch durch solche Vertragswerke wie diesen deutsch-polnischen Grenzvertrag das nicht mehr passieren kann. Und das, finde ich, ist für mich wirklich hinreichend Grund genug, zum einen das Verhältnis zu Polen zu ordnen, geordnet zu haben, mit all dem, was dann darauf basierend entstanden ist in den letzten Jahrzehnten, und zum anderen festzustellen, dass wir in Mitteleuropa Gott sei Dank und hoffentlich noch lange nie wieder solche Ereignisse hatten, wie sie für unsere Vorfahren eine Selbstverständlichkeit waren. Das ist ja nicht so, dass das jetzt irgendwie ein singuläres Ereignis gewesen ist, der Zweite Weltkrieg, sondern wir hatten einen Ersten, wir hatten das 19. Jahrhundert voller Kriege. Und die Jahrhunderte davor, da schweigen wir mal ganz drüber. Und das, finde ich, ist dann in der Tat dann doch etwas zum Feiern, dass es uns gelungen ist, an dieser Stelle wirklich für Frieden zu sorgen. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, Die Linke und der Gruppe der FDP)

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