Bettina Martin
Auch das habe ich öffentlich getan. Ich halte es für sehr, sehr schwierig, wenn man angesichts der Situation in Klütz und dessen, was dort passiert ist, ich halte es auch nach wie vor für einen Fehler, dass Michel Friedman ausgeladen worden ist, aber ich halte es auch für einen Fehler, dass Klütz und die Klützer und auch die Stadtverordneten dort in eine rechte Ecke gedrängt worden sind. Das habe ich auch öffentlich gesagt. Das war nie, nie mein Thema. Mein Thema war die Freiheit der Kunst, die bedroht ist, indem sich politische Kräfte einmischen, um etwas zu verbieten oder jemanden auszuladen. Das ist keine politische Entscheidung. Kunst ist frei. Und das ist etwas, was leider von rechtsextremen Kräften vehement, überall dort, wo rechtsextreme Kräfte walten, angegriffen wird. Und dagegen habe ich mich gewehrt. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke)
