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Dr. Wolfgang Blank

13.11.2025 Sitzungen 8/119

Ja, vielen Dank, Herr Abgeordneter! Da kann ich Sie gerne mitnehmen, weil ich durfte selber bei beiden Reisen mit dabei sein und will jetzt nicht das wiederholen, was ich schon sagte. Ich glaube, wir haben alle viel zu wenig Zeit und zu wenig Ressourcen, um diese Partnerschaft zu pflegen. Brasilien entwickelt sich auch nach den Irrungen und Wirrungen, die es in anderen amerikanischen Kontinenten gibt, zu einem auch zukünftig noch interessanteren Partner, auch für Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind da mit dem Thema erneuerbare Energien, auch Kreislaufwirtschaft, sehr, sehr gut aufgehoben, das muss ich mal sagen, weil da sind die Brasilianer zum Teil auch Technologieführer. Wenn wir dort die grüne Lunge anschauen, dann ist das gewaltig, was die dort aufzuzeigen haben. Es geht jetzt konkret nicht darum, dass wir hier Schweinegülle hierher transportieren, sondern es geht um ein Projekt, das Ihnen ja durchaus vermutlich bekannt ist. Es geht um ein KMU aus dem Raum Torgelow, die Firma mele, die wir begleitet haben, und es gibt da auch weitere Firmenkontakte. Die Firma mele stand in Verhandlungen zum Aufbau einer Biogasanlage, die Modell sein wird für den dortigen, das ist ein Bundesstaat, Paraná, im Westen des Bundesstaates, die dort eine große Schweineproduktion haben und die sehr, sehr positiv auf die Konzepte von mele reagiert haben. Also wir haben ja dann in der Folge den ersten Spaten..., nicht den ersten, den Spatenstich zu der Biogasanlage dann auch durchgeführt. Wir sind im internationalen Raum tätig. Selbst in Deutschland dauern Vertragsverhandlungen und Projektentwicklungen zum Teil länger als eine Woche, einen Monat und auch Jahre. Insofern ist es ein guter Fortschritt, der Spatenstich dann, der im Jahr darauf erfolgte. Die Anlage soll Ende nächsten Jahres dann fertiggestellt sein. Wir haben da auch ein bisschen andere Verhältnisse, was jetzt Bauzeiten und so was anbetrifft. Das heißt, wir wären wahrscheinlich hier in Deutschland noch nicht so weit. Und aus dieser einen Biogasanlage sollen zusammen mit dem Bauernverband dort dann in der Region etwa 30 bis 40 weitere Biogasanlagen entstehen. Es wird erst mal der Pilot dort aufgesetzt, und dann, wenn diese 30/40 zusammen sind, gibt es genug Schweinegülle, ein wunderbares Konzept, Kreislaufwirtschaft, woraus dann Wasserstoff erzeugt wird. Es ist auch noch, sind noch weitere Partner aus Deutschland mit drin. Das heißt, das wird auch nicht im nächsten Jahr passieren, dass wir hier den Wasserstoff aus der Region haben. Aber wie man jetzt hört, Kollegen sind da regelmäßig drüben, die Verhandlungen sind da auf einem guten Weg, dieses Projekt auch auszuweiten. Und wenn der erste Pilot steht, bin ich zuversichtlich, dass es dann auch in einer guten Zeit umgesetzt wird.

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