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Dr. Wolfgang Blank

13.11.2025 Sitzungen 8/119

Ja, das will ich gerne, gerne tun, sehr geehrter Herr Abgeordneter, auch hier noch mal Moin! In Japan wäre es dann „Ohayō gozaimasu“, das ist „Guten Morgen“ dann. Ich mache mal vielleicht den allgemeinen Teil und dann den konkreten Teil. Also wenn man sich das anschaut, haben wir ja eine Situation hier in Mecklenburg-Vorpommern, in den neuen Bundesländern, dass, der Anteil am Außenhandelsvolumen ist deutlich geringer als – und in den Exporten – als im Westen. Also wir haben 2,5 Billionen 2024 an Außenhandelsvolumen, die Ostländer haben da ungefähr 10 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 0,6 Prozent – viel zu wenig. Das heißt, klare Aussage: Wir benötigen diese Auslandsreisen. Schaut man in die Ausgaben oder, ja, in die Ausgaben, die wir dafür eingesetzt haben oder die wir auch in Zukunft planen, dann verteilt sich das ja auf Staatskanzlei, aber auch auf die anderen Ressorts. Wenn man jetzt mal nur das Budget der Staatskanzlei sich anschaut, wenn ich da richtig liege, liegen wir ungefähr in den Planungen 26/27 bei etwas über 1 Million Euro. Wir kommen da ungefähr auf 0,1 Promille unseres Gesamthaushaltes. Also ich finde, das ist viel zu wenig fast. Also wir müssten da sehr, sehr viel mehr tun. Ich will es nur mal einordnen: Wenn wir dann das Exportvolumen der mecklenburgvorpommerschen, diese 0,6 Prozent nehmen, Wirtschaft nehmen, dann sind es auch ungefähr 0,1 Promille. Also insofern, glaube ich, sehr gut angelegtes Geld, verteilt sich – Sie haben ja etwas allgemeiner gefragt – auf Reisen, nach Reisen mit Wirtschaftsbesuch auf knapp 30 Reisen. Da muss man dann auch unterscheiden, da gibt es kurze, mittlere, lange. Kurze Reisen haben wir jetzt auch mal aufsummiert, die Reisen, die wir in die Nachbarländer zum Beispiel durchführen: 9 kurze, 13 mittlere Reisen, mittellange Reisen – vier Tage – und dann 6 längere Reisen. Auch um das noch einmal einzusortieren, weil die kurzen Reisen dienen dazu, auch Kontakte zu pflegen. Also wir sind vergleichsweise oft dann auch in den Nachbarländern oder in den Ostseeländern. Schaut man da hin, dann sind wir alleine bei 18 Ländern von 20 in Europa, die wir im direkten Umfeld einfach im Rahmen auch der normalen Wirtschaftsbeziehungen dann bearbeiten. Und insofern gibt es ganz verschiedene Themenbereiche, die Erfolge sind unterschiedlichst. Wenn wir nach Kanada schauen, war es vor allem eine Wissenschaft-Wirtschaftsreise, die dort erfolgt ist, die zu Ergebnissen geführt hat. Wenn wir – da kommen wir dann nachher noch drauf – nach Brasilien schauen, sind es langjährige Beziehungen, die die Region auch Pommern dorthin hat, aber auch mit sehr konkreten Ergebnissen. Jetzt nehme ich mal Japan, war ich ja im September gewesen. Drei Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern haben sehr intensive Handelsbeziehungen oder auch intensive Geschäftsbeziehungen mit Japan. Da haben wir zum einen die Erndtebrücker Eisenwerke, die in diesem Jahr eine Beteiligung von Sumitomo erworben haben. Sumitomo ist mit das größte Handelshaus in Japan. Das war ein wichtiger Besuch, um das Commitment und auch die Unterstützung der Landesregierung hier auch noch mal auszudrücken – auf expliziten Wunsch auch des Geschäftsführers. Zweites Unternehmen ist die Firma neoplas med aus Greifswald, ein Start-up, das 15 Millionen japanisches Geld eingeworben hat, um Plasmamedizin voranzubringen. Auch das ein Termin, der – hoffentlich, toi, toi, toi! – erstens mal natürlich der Bestandspflege diente, aber hoffentlich dann auch zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit und dann auch mehr – bin gleich soweit – japanisches Geld nach Deutschland bringt und vor allem …

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