Torsten Renz
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wertschätzung – ganz klar, haben wir alles gesagt. Die Qualität des Antrages spricht für sich. (Rainer Albrecht, SPD: Sehr gut!) Lieber Herr Mucha, du merkst es wahrscheinlich selbst beim Vorlesen, wozu du die Landesregierung aufforderst. Das ist so sperrig, das muss man dreimal lesen, um es überhaupt zu verstehen. Und es ist doch echt traurig, meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn Sie nach vier Jahren Rot-Rot jetzt die Landesregierung auffordern, im Bereich der Feuerwehren etwas zu tun. Wir müssen doch mal zur Kenntnis nehmen, die Jahre davor wurde sehr viel auf den Weg gebracht, das wirkt, das können Sie jetzt immer noch günstig verkaufen. Aber ich will eines an dieser Stelle ganz deutlich sagen: Aus meiner Erinnerung heraus habe ich Vermerke gelesen vor vier Jahren, da wurde schon auf das eigentliche Problem, auf die eigentliche Herausforderung, darauf aufmerksam gemacht durch die Verwaltung, nämlich die eigentliche Herausforderung sind Menschen, ist die Demografie. Die Babyboomer, wenn die sich in die Rente verabschieden, das wird riesige Auswirkungen haben auf die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Und wenn Sie dann unter III.1 irgendetwas schreiben, die sollen den Dialog fortführen, dann sage ich Ihnen, Sie müssen einmal ganz klar die Herausforderung benennen und dieses Thema endlich angehen, ansonsten werden wir alle gesamtgesellschaftlich ein Riesenproblem bekommen. Und deswegen bin ich etwas erstaunt und auch etwas erschüttert, dass dieses Thema „Einsatzbereitschaft/Demografie“ – nicht heute oder morgen, Ralf, aber in den nächsten drei/vier/fünf/sechs Jahren – nicht angegangen wird. Und deswegen ist das viel zu weich formuliert. Ich hoffe, dass im Hintergrund die Verwaltung weiterarbeitet und dem Minister auch die richtigen Schlüsse aufschreibt, aber dass es dann eines Tages auch die Politik in diesem Landtag erreicht, dass wir daraus die Maßnahmen ableiten, die notwendig sind, um weiterhin unsere Freiwillige Feuerwehr in diesem Land Mecklenburg-Vorpommern aufgrund ihrer Arbeit zu würdigen. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU und der Gruppe der FDP)
