Torsten Koplin
Danke schön, Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Zunächst darf ich Ihnen unterstellen, dass Sie mir nicht richtig zugehört haben. Ich hatte von Gleichstellung gesprochen, (Elke-Annette Schmidt, Die Linke: So ist es.) und Sie haben die Begriffe „Gleichheit“ und „Gleichberechtigung“ hier in die Diskussion eingeführt. (Zuruf von Elke-Annette Schmidt, Die Linke) Das sind erst mal Unterschiede. Und bei der Gleichstellung geht es eben, und das war ja der Anspruch, wir sind für die Menschen, für die Gesamtheit der Menschen, die hier leben, wollen wir Politik machen. Das war der Anspruch. Und ich habe Ihnen dann vorgehalten, dass Sie diesen Anspruch nicht erfüllen. Die Menschenrechte sind universell. Sie unterscheiden nicht danach, wo jemand herkommt. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, Die Linke und Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das ist ausdrücklich im Grundgesetz verankert. Das ist das Erste. Und dann, ich weiß nicht, ob ich Ihnen dankbar sein soll, aber es ist zumindest erhellend, dass Sie auch diese Intervention nutzen, um zu spalten, indem Sie deutlich machen, also da sind die, die hart arbeiten, und da sind die, die einwandern. (Der Abgeordnete Horst Förster spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Ich sage Ihnen, ohne die Menschen mit Migrationshintergrund, aus welchen Gründen sie auch gekommen sein mögen, ohne die Menschen mit Migrationshintergrund würde unser gesellschaftliches Leben zusammenbrechen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, Die Linke und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Nein, Sie hätten den Bedarf gar nicht, Herr Koplin! Sie hätten den Bedarf gar nicht.) Wir können froh sein, dass wir in diesem Land zusammen die Herausforderungen des Lebens meistern. – Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD)
