Thore Stein
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister Pegel! Sie haben eigentlich alles Notwendige ausgeführt, was es dazu zu sagen gibt, denn eigentlich hätten wir diesen Tagesordnungspunkt, glaube ich, heute auch ohne Aussprache abhandeln können, denn ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das, was hier heute vorgelegt wird, so vollumfänglich zustimmbar ist, denn wir haben es ja hier letztlich mit dem Willen einer Gemeinde zu tun, der jetzt hier quasi in einen Rechtsakt gegossen werden soll. Somit werden auch selbst wir selbstverständlich zustimmen, denn wie Sie gesagt haben, die Biosphärenreservate sind wertvolle quasi Gebietskörperschaften, die es zu schützen und auszubauen gilt. Einzige kleine Kritik ist, das Flächenziel der 30.000 Hektar ist ja nicht erst seit gestern vom Himmel gefallen, das besteht schon seit 2007. Heute, im Jahr 2025, ist es nun endlich so weit, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern das Biosphärenreservat Südost-Rügen, das zweitkleinste in Deutschland, gefolgt nur noch vom, ich glaube, Hamburgischen Wattenmeer, nunmehr erweitert werden soll auf 30.000 Hektar in der Zielvorstellung. Jetzt erreichen wir gerade einmal 24.900 Hektar. Das heißt, es fehlen noch 5.000 Hektar. Die müssen wir noch irgendwo dazubekommen, denn sonst haben wir hier 2033 ein kleines Problem. Also wie gesagt, wir stimmen diesem Schritt selbstverständlich zu und appellieren aber in dem Zuge auch ganz klar an die Landesregierung, sich jetzt schon Gedanken zu machen, wo denn die restlichen 5.000 Hektar herkommen sollen. Herr Minister, nehmen Sie es bitte mit an Herrn Backhaus! Da ist noch ein wenig Arbeit notwendig, und wir können nicht immer damit rechnen, dass alle Gemeinden so glücklich darüber sind. In dem Fall ist es so, aber die Hausaufgabe ist ganz klar, die restlichen 5.000 Hektar müssen noch gefunden werden. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
