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Dr. Till Backhaus

26.06.2025 Sitzungen 8/109

Die kann nachher erfolgen. Aber jetzt bin ich dann tatsächlich bei unserem artenreichen, gesunden Wildbestand. Und jawohl, wir sind mit dem Landesjagdverband, im Übrigen auch mit dem Bundesjagdverband im Gespräch, nämlich für zwei Regionen. Wir sind hier in paradiesischen Verhältnissen. (Zuruf vonseiten der Fraktion der AfD: Das soll auch so bleiben.) Ja, gut, dass Sie da, gut, dass Sie das bestätigen. Wir sind in paradiesischen Verhältnissen, weil die genetische Auswahl und die Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern hervorragend ist und im Übrigen ein Segen, also ich finde es immer noch gut, dass wir die A 20 bekommen haben und auch die A 14, ich sage das ausdrücklich, und wenn Sie das heute sehen, was dort im Übrigen an Auflagen erteilt worden ist, nämlich die sogenannten Wildbrücken, wir haben die höchste Frequenz an Wildbrücken, die es überhaupt in Deutschland gibt. (Thore Stein, AfD: 14 Stück.) Und deswegen findet dieser Austausch statt. Wo wir, wo wir aufpassen müssen, das sage ich mal sehr klar, ist die Jägerschaft selber, dass man nämlich an bestimmten Orten bestimmte Strukturen entwickelt, wo es in bestimmten Bereichen diesen Austausch nicht gibt. Ich will das nicht näher erläutern. Deswegen sind wir nämlich dabei, auch das sogenannte Wildwirkungsmonitoring zu machen, um genau zu wissen – und nicht nur im Landeswald, sondern auch im Privatwald, da bin ich auch meiner Fraktion noch mal sehr dankbar, dass wir dieses auch aufgesetzt haben und auch ausgerollt haben –, und insofern sage ich noch mal ausdrücklich, die genetische Vielfalt, da beneiden uns, werden wir in ganz Deutschland beneidet, dass wir hier keine Diskussion „Wild vor Wald“ und „Wald vor Wild“ und solche Dinge haben, sondern wir wollen ein ausgewogenes Verhältnis. Und das Letzte, noch mal, die Photovoltaikanlagen, die im Übrigen ja auch eingezäunt sind, sind auch eine Chance, im Übrigen gerade für das Niederwild. Auch das nehmen wir doch zur Kenntnis. Auch in dem Zusammenhang, wenn Sie sich das mal anschauen, was da an Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen erfolgt ist und wir heute Rebhühner oder Fasanen in diesen Gebieten wieder verstärkt antreffen, dann will ich mal ausdrücklich sagen, jetzt die Erneuerbaren zu verteufeln und in eine Ecke zu stellen, wo sie nicht hingehören, oder den Eindruck zu erwecken, wir würden hier Inzuchtlinien aufbauen und die ganzen erneuerbaren Energien seien daran schuld, das ist totaler Quatsch, wenn ich das mal sagen darf. Wir stehen für eine Kulturlandschaft, wo das ausgewogen ist und wo das Verhältnis zwischen raumangepassten – ausdrücklich – Wildbeständen sowohl im Wald als auch in den Offenlandschaften in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden muss. Und deswegen bin ich auch noch glücklich darüber, dass wir jetzt ein modernes Landesjagdgesetz haben, wo diese Dinge im Übrigen auch mit geklärt sind. Insofern lassen Sie bitte, bitte die Kirche im Dorf! Und die wahren Hüter der Kulturlandschaft sind wir und nicht Sie! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Thore Stein, AfD: Oh!)

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