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Thore Stein

AfD 26.06.2025 Sitzungen 8/109

Genau, das ist richtig, das habe ich ja auch eingangs in meinen einleitenden Worten gesagt, in Mecklenburg-Vorpommern haben wir diese Probleme nicht. Es gibt eine sehr umfassende Studie der Universität Göttingen zu Inzucht in Rotwildpopulationen, die sich auf Deutschland norddeutschlandweit – norddeutschlandweit – bezieht. Und die sieht hier eben sehr, sehr kritische Bereiche insbesondere schon in Niedersachsen und in Hessen. Mecklenburg-Vorpommern ist davon noch nicht betroffen. Aber ich habe ja ganz klar ausgeführt, das wollen wir ja auch so erhalten und bewahren. Und genau deswegen wollen wir ja hier, vorab wollen wir das ja hinkriegen. Und das Entscheidende ist ja auch, diese Inzucht, die ist ja ein schleichender Prozess, die geht ja, über viele Generationen ist sie unkritisch, weil sie sich phänotypisch und auch in der Verhaltensweise oder in der Überlebensrate der Wildtiere nicht sofort zeigt. Aber irgendwann ist ein Kipppunkt erreicht und dann haben wir Riesenprobleme. Beim Rotwild ist es ja zum Beispiel eine Degeneration des Unterkiefers. Der ist dann verformt. Das sieht man dann tatsächlich auch. Aber wir haben schon lange, bevor wir diese phänotypischen Ausprägungen haben, haben wir zum Beispiel verminderte Überlebensraten von geborenen, also junggeborenen Tieren. (Der Abgeordnete Thore Stein wendet sich an das Präsidium.) Deswegen, also noch mal ...

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