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Christian Pegel

26.06.2025 Sitzungen 8/109

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zunächst scheidet der Inspekteur aus seinem Beamtenverhältnis am 31.12. dieses Jahres aus, also das vielleicht mal als Feststellung, weil andere Themen in der Tat da im Raum sind. Zweitens. Er hat aber eine Vielzahl von Urlaubsansprüchen, Überstundenansprüchen und so weiter, die dazu führt, dass er jetzt im Sommer faktisch nicht mehr im Büro sein wird, und wir werden eine Überbrückungszeit haben, die hätten wir aber so oder so. Ich gehe davon aus, dass wir auf jeden Fall dicke bis zu seinem Ausscheiden, eher geplant im Sommer, die entsprechende Nachbesetzung zumindest entscheiden können. Aber dann bleibt es dabei, die Stellenbesetzung kann erst zu dem Zeitpunkt erfolgen, zu dem die Stelle freigemacht wird. Und wir werden ohnehin in der Übergangszeit dann mit einer Abordnung in anderer Weise die tatsächliche Arbeit im Büro erledigen lassen müssen. Ich bin ein bisschen, da bitte ich um Nachsicht, wenn Sie sagen, Sie wollten sich genau so verstanden fühlen, beim Begriff der internen Ausschreibung nur deshalb ein bisschen nervös geworden, weil das so klingt, als ob das Narrativ, was zumindest medial gestern gesetzt worden ist, dass wir offenbar eine Handvoll von Beteiligten bevorzugt hätten, an der Stelle nicht zutrifft, sondern innerhalb der gesamten Landespolizei gibt es diese Ausschreibung, und zwar innerhalb der Mecklenburg-Vorpommerns. Ich werbe sehr dafür, dass wir unsere eigene Landespolizei an der Stelle ernst nehmen und davon ausgehen, dass wir Qualität bei uns haben. Und umgekehrt habe ich gestern so merkwürdige Anklänge in den Medien wahrgenommen, dass zwischenzeitlich, habe ich gestern auch gehört, Eltern für ihre Kinder haften und Ehepartner füreinander. Ich wäre sehr dafür, dass wir Ehegatten unabhängig voneinander betrachten in ihren Karrierewegen und dass wir nicht anfangen, Sippenhaft an der Stelle zu machen. (Beifall Rainer Albrecht, SPD) Sie schmunzeln. Ich finde es hochgradig ungerecht, wenn man an der Stelle ... Bei einer Frau würde man im Übrigen umso intensiver reagieren, völlig zu Recht. Ich wäre sehr dafür, dass wir da sehr klar sagen, jeder darf seinen Karriereweg machen, der auch unabhängig voneinander ist. Auch wenn Sie das sonst nicht gemeint haben, ich will bloß anschließen, das habe ich, da ich bei dem Thema momentan so sensibel bin, klarzustellen, wie mir wichtig ist, wie diese Ausschreibung gelaufen ist. – Ganz herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)

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