Stefanie Drese
Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, es hat mich die Ausführung der Kollegin Hoffmeister dann doch noch mal gereizt, ans Rednerpult zu gehen, um zu erklären, dass die Laienreanimation und die Luftrettung dann doch miteinander etwas zu tun haben. (Patrick Dahlemann, SPD: Ganz genau!) Ich habe vorhin ausgeführt, dass wir bei den Punkten der Luftrettung ja eine Einrichtung eines vierten Luftrettungsstandortes für Westmecklenburg planen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Daniel Peters, CDU) Das ist der Bereich, für den das Land die Verantwortung trägt. Gemeinsam mit den Kreisen und den Städten als Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes ergibt dies natürlich nur dann eine sinnvolle Kette der Reanimation, wenn wir neben dem Notrufabsetzen bei unseren Rettungsdiensten und der Leitung derjenigen, die den Rettungsdienst absetzen, eben auch bei der Frage der Laienreanimation glaubhaft eine Verbesserung erreichen können. Und deswegen empfinde ich es schon als eine Art Rückenwind, dass wir auf der einen Seite sagen können, wir haben ein Projekt in Vorpommern-Greifswald gut etabliert, wir haben nachgewiesen, dass das eine sinnvolle Ergänzung zu unseren Überlegungen Luftrettung, bodengebunden, Ausbau von Rettungsstationen ist. (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) Notwendig ist, glaube ich, ein gemeinsamer Aufwand auf Bundesebene, um nach dieser Projektphase dann eben auch in eine normale Finanzierung da überzugehen. Und dafür setze ich gemeinsam auf unsere Unterstützung auch auf Bundesebene. Das empfinde ich tatsächlich als Rückenwind, und ich möchte mich ganz herzlich für diese sachliche Debatte bei dem wichtigen Thema bedanken. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und David Wulff, fraktionslos – Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU)
