Christian Pegel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Sehr geehrter Abgeordneter! Da traue ich mir nicht zu, es abzuschätzen. Das tut offenbar auch diese Arbeitsgruppe noch nicht. Ich habe nur gelernt aus dem finnischen Besuch, dass dort quasi jeder Neubau ab einer gewissen Größe in der Tat Schutzräume bereithalten muss. Wenn Sie allerdings auf die Diskussionen, die die Finnen geführt haben, in den letzten Jahren schauen, die haben sich seit 2022 deutlich verändert, hats aber auch dort große Besorgnisse gegeben, wie stark das am Ende baupreissteigernd wirkt. Und wenn ich auf unsere Diskussionen bei bezahlbarem Wohnraum schaue, wäre die Verpflichtung, in jedem Gebäude, beispielsweise für mehr als sechs Mietparteien im Keller einen Schutzraum zu schaffen, der wenigstens den sechs Mietparteien Schutz bietet, mit dem Aufwand, den sie betreiben müssen, ist nicht unerheblich. Ich glaube gleichwohl, dass wir solche Diskussionen in diesem Kontext werden führen müssen, will mal versuchen, den Zahn zu ziehen, dass wir in eine Bunkersituation wie in den 30er- oder 40er-Jahren geraten – sehr große Einrichtungen, die sehr umfassend Schutz erzeugen, oder auch in den 80er-, 70er- und 60er-Jahren, sondern die Diskussion, die dahintersteht, ist, ob es, so, wie wir es zum Beispiel in der Ukraine wahrnehmen, aber Sie können auch bei Israelbesuchen solche Dinge wahrnehmen, in Finnland eben auch, Räumlichkeiten in direkter Nähe zu den Wohnbebauungen haben, die zumindest für Splitterschutz und Ähnliches Hilfsmöglichkeiten anbieten. Aber noch einmal, das ist eine zentrale Aufgabe des Bundes, wo wir uns auf dessen Aufgaben aufsetzen werden, sobald sie vorliegen. Bisher kann ich Ihnen leider keine Schätzung an die Hand geben.
